DMS Landesliga2. Liga |
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Das war die perfekte Welle Mit diesem Slogan auf dem Rücken schwammen sich die Herren der SG Bad Schwartau beim ersten Finale der zweiten Liga des Deutschen Mannschaftswettbewerb im Schwimmen der Landesliga Schleswig-Holstein zum absolut verdienten Start-Ziel-Sieg. Noch etwas spektakulärer machte es die Damenmannschaft des FC Voran Ohe. Nachdem man sie Anfangs zunächst auf den vorderen Plätzen fand, sackten sie bis zu den 800m Freistil ab bis auf Platz vier, um sich dann mit Saskia Rehders erstem Auftritt über 50m Rücken innerhalb eines einzigen Rennens an die Spitze zu katapultieren, von der sie sich von da ab nicht mehr vertreiben ließen. Am Ende gewann die Mannschaft den Titel mit haushohem Vorsprung vor Elmshorn und dem Kreis Herzogtum Lauenburg. Doch nicht nur das zeichnete dieses Team aus. Sie waren darüber hinaus am Beckenrand eines der euphorischsten Teams und Saskia Rehder schaffte an diesem Nachmittag gar den Hattrick: Die drei punktbesten Leistungen diese Nachmittags gingen ganz alleine auf ihr Konto. Dreimal brachte sie ihrer Mannschaft über 700 Punkte ein. Kein anderer konnte an diesem Tag an dieser Marke kratzen. Doch auch bei den Herren gab es ein paar ganz besondere Highlights zu verzeichnen: Den Landesjahrgangsrekord von Martin Fischer (AK 15, SG Bad Schwartau) über 50m Brust in 0:31,79 und den Landesjahrgangsrekord von Lars Kopp (SG Elbe) über die 1500m Freistil in der Altersklasse 13. Mit fantastischen 17:30,01 schraubte er die alte Marke noch einmal ein Stückchen weiter nach oben und stand am Ende im Kreise seiner Mannschaft bei der Siegerehrung, die der SV Neptun Kiel als Ausrichter ausgerufen hatte, noch vor der Mannschaft vom Kreis Segeberg auf Platz zwei. „Wo erlebt man es noch, dass nach Ende einer Veranstaltung noch so viele Kampfrichter und Aktive, egal ob platziert oder nicht, in der Halle bleiben, um einer Siegerehrung beizuwohnen?“, staunte ein sichtlich beeindruckter Ernst Hinrichsen, Teamchef im Kreis Nordfriesland und drückte damit, stellvertretend für viele andere, den Ausrichtern seinen Dank für die Gestaltung einer gelungenen Veranstaltung aus. Doch auch dieses Geheimnis zu lüften ist simpel. In Kiel gab es einfach keine Verlierer! Steffen Weber |
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