SHSV-Sprint-Mehrkampfmeisterschaft – ein fast normaler Wettkampf

Es ist geschafft – nach viel Bangen und Zittern, Absage, Änderung der Landesverordnung, erneuter Beantragung, Genehmigung durch das Gesundheitsamt und viel, viel Arbeit durch das Organisationsteam haben wir die Meisterschaften im Elmshorner Badepark erfolgreich über die Bühne gebracht.

Vieles war wegen der aktuellen Umstände neu, Maske tragen, anreisen zu festgelegten Zeiten nacheinander, einschwimmen in Wellen und noch einiges mehr, das 6-seitige Hygienekonzept hatte schon einige ungewohnte Aufgaben beschrieben, trotzdem waren 20 Vereine mit 200 Sportlern und 800 Starts nicht davon abzubringen, diese Herausforderung anzunehmen.

Vorher hatte das Organisationsteam die Raumordnung mit Markierungen und Absperrungen im großzügigen Badepark umzusetzen,

die ganze Wiese war übersät von Kreisen, die für den Wettkampf die Heimatbasis einer maximal 10-köpfigen Gruppe war, von der Booster-Box auf dem orangenen Mittelpunkt bis zur mobilen Umkleidekabine war alles vertreten.

 

 

 

 

 

 

Neben dem Fehlen der Dusch- und Umkleidemöglichkeiten war auch das Einschwimmen auf Doppelbahn im Kreis etwas anders als gewohnt, aber alle Sportler waren gut vorbereitet, und so konnte das Einschwimmen in 3 Wellen auch in 90 Minuten problemlos über die Bühne gebracht werden.

Nach der 2. Strecke klappte die Vorstart-Einordnung schon fast selbstständig,

 

 

 

 

 

und am wohl vorläufig letzten Sommertag wurden alle für ihre Disziplin und Konzentration mit 25 Grad und Sonnenschein belohnt. Der erste Regenschauer kam erst nach dem Abbau der Arena.

An dieser Stelle bedanke ich mich persönlich und auch im Namen des SHSV bei

  • den Stadtwerken Elmshorn und dem Badepark für die umfassende Unterstützung,
  • beim Gesundheitsamt für die schnelle Genehmigung, sodass wir den Wettkampf überhaupt organisieren durften,
  • beim Organisationsteam und den zahlreichen Helfern, es musste ja eine Menge mehr bewegt werden als früher,
  • beim Audio-Team Andreas und Nils, die dafür gesorgt haben, dass selbst im letzten Winkel alles zu hören war,
  • bei den Kampfrichtern, ohne die ja nun mal kein Wettkampf geht und
  • bei Euch – den Vereinen – Ihr wart super vorbereitet, es lief alles konzentriert und hochmotiviert ab, ich konnte nicht mal beim Einschwimmen abpfeifen, weil alle pünktlich alleine aus dem Becken waren. Der Ordnungsdienst hat mir in der Pause berichtet, so eine entspannte Veranstaltung hätten sie noch nicht erlebt, wo alles quasi von allein läuft.

Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.

Fazit: Wir alle waren froh, nach fast 6 Monaten endlich mal wieder einen Wettkampf bestreiten zu können, und alle zusammen haben wir gezeigt, dass selbst in diesen schwierigen Zeiten etwas geht, wenn man es will und wenn alle richtig mitziehen.

Danke!

 

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