In Kiel hat sich gestern Landestrainer Vincent Poeppelmann von seinen über 70 Schwimmerinnen und Schwimmern am Leistungsstützpunkt Kiel, seinem Trainer*innenteam und einer großen Gruppe anwesender Eltern im Hörnbad der Landeshaupstadt verabschiedet. Steffen Weber dankte ihm im Namen des Schleswig-Hosteinischen Schwimmverbandes für seine überaus engagierte Arbeit am Landesstützpunkt.
Vincent Poeppelmann sei es in der Kürze, der ihm zur Verfügung stehenden Zeit gelungen, die Strukturen in Kiel in einem Maß weiterzuentwickeln, wie es zu Beginn seiner Tätigkeit vor gut einem Jahr kaum jemand für möglich gehalten hätte. Es sei ihm gelungen, ein sehr kompetentes, junges Trainer*innenteam zusammenzurufen. Gemeinsam habe man viele organisatorische, strukturelle und sportliche Akzente setzen können und eine begeisterte Gruppe von Aktiven geformt in der es altersübergreifend vom Nachwuchs bis in die offene Klasse hinein einen großen Zusammenhalt, gegenseitige Wertschätzung und Unterstützung gäbe aus der viele neue Freundschaften erwachsen seien.
Die Begeisterung für den Schwimmsport ist bei seinen Schützlingen durch sein Wirken spürbarer denn je und hat ihre positiven Spuren inzwischen weit über die Grenzen der Trainingsgruppen am LSP-Kiel hinaus hinterlassen. Sei es bei der Leitung der Kieler Bäder, die versuchen, alles für eine Optimierung der ohnehin schon sehr guten Trainingsmöglichkeiten am Kieler Stützpunkt zu tun oder bei den sportpolitisch handelnden Personen in der Landeshauptstadt, die den nötigen Rahmen dafür bereitstellen.
Auch bei den insgesamt 13 Vereinen im Kreisschwimmverband Kiel ist es Team und Trainerschaft des LSP-Kiel unter seiner Führung gelungen, die Anfangs vorhandene Skepsis zunehmend abzubauen und das Bewusstsein für einen gemeinsamen Leistungssport in der Landeshauptstadt zu wecken.
Dass vor Ihnen trotz aller Erfolge noch ein weiter, sicher nicht immer leichter Weg liegt, war und ist ihnen allen bewusst. Vincent Poeppelmann wird fehlen. Soviel steht fest. Aber er versicherte seinen Sportlerinnen und Sportlern, er werde sie ganz sicher nicht aus den Augen verlieren. Auf einigen der kommenden Wettkämpfe, das hat er schon versprochen, wird er weiterhin für sie am Becken stehen. Der Kontakt zu seinem Nachfolger im Amt, Patrick Holst, der im November in Kiel ankommen wird, ist längst hergestellt und alle wissen, dass er für eine perfekte Übergabe des Staffelstabes sorgen wird. Sein Trainer*innenteam wird die Wochen bis November ohne ihn gestalten. Daran, dass sie das schaffen werden, besteht für niemanden eine Zweifel. Für Vincent Poeppelmann hingegen beginnt von nun ab in Hamburg der letzte Teil seiner Berufsausbildung.
Wir alle wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles erdenklich Gute und sagen einmal mehr:
Danke!
(für den Vorstand: Steffen Weber)