Schwimmausbildung in den Herbstferien

Die Herbstferien nahen. Und mit dem Beginn der Herbstferien werden in den meisten Schwimmhallen in Schleswig-Holstein wieder viele zusätzliche Wasserflächen frei. Der SHSV fördert gemeinsam mit dem Ministerium für Inneres die Schwimmausbildung von Kindern insbesondere in dieser Zeit mit dem bereits seit den Sommerferien laufenden Projekt „Jedes Kind muss schwimmen könen“

Gefördert werden Übungsleiter*innen und Vereine.

Übungsleiter*innen erhalten für die Erteilung von Schwimmunterricht einen Zuschlag von 5,€ pro Unterrichtseinheit (UE) auf jedes ÜLHonorar für Trainer*innen und Übungsleiter*innen bei einer Dauer je UE von 40 60 Minuten. Die Förderung ist beschränkt auf
1 Person für alle UE, die nicht im Lehrschwimmbecken stattfinden.
2 Personen für alle UE, die im Lehrschwimmbecken stattfinden.

Vereine erhalten einen Zuschuss zu den im Rahmen der Maßnahmen anfallenden Hallennutzungsgebühren (nur Bahnen und Lehrschwimmbeckenmieten) von: 
100% für alle Projekte, die in den Herbst oder Weihnachtsferien begonnen werden.
100% für alle begonnenen Projekte, die auch während der Herbstferien stattfinden.
75% für alle Projekte, die nicht während der Schulferien stattfinden.
Berechnungsgrundlage für alle Bahnen und Lehrschwimmbeckenmieten sind die für ortsansässige Vereine gültigen Mietpreise. Gefördert werden Bahnenmieten mit maximal 20,€ pro 25mBahn und 40,€ pro 50mBahn.

Näheres entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Bitte machen Sie möglichst zahlreich von diesem Angebot Gebrauch. Je mehr Kinder wir in diesen Tagen ausbilden, umso größer ist unsere Chance, den großen Ausbildungsstau von 30.000 Kindern, die während der zurückliegenden Monate der Pandemie keine Schwimmausbildung bekommen konnten, abzubauen.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe

für den Vorstand,

Steffen Weber

Peter Petersen Award 2021

Die Peter Petersen Stiftung aus Flensburg hat einmal mehr 51.000,-€ für die Ausschreibung des Peter Petersen Awards 2021 bereitgestellt!

Damit ist es den Mitgliedsvereinen des SHSV, den Ortsgruppen der DLRG, und den Grund- und Perspektivschulen im jetzt angelaufen Schuljahr  2021/2022 wieder möglich Förderpreise bis zu 3000,- € für die erfolgreiche Schwimmausbildung von Kindern zu gewinnen. Auf die Mitgliedsvereine des SHSV entfallen dabei Fördergelder von insgesamt 17.000,- €.

Der SHSV dankt an dieser Stelle dem Kuratorium der Peter Petersen Stiftung für das große Vertrauen, das die Stiftung dem SHSV, der DLRG und den Grundschulen mit dieser großzügigen Spende ein weiteres Mal entgegenbringt.

Die Ausschreibung und alle erforderlichen Unterlagen werden in Kürze hier auf der Homepage veröffentlicht und den Vereinen zugehen.

für den Vorstand,

Steffen Weber

Corona – es geht fast alles wieder

Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat am 15. September 2021 eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Sie tritt am 20. September 2021 in Kraft und ist gültig bis zum 17. Oktober 2021!

Im Rahmen der vorliegenden Neufassung sind im Wesentlichen bestehende Beschränkungen wie das Abstandsgebot, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, die Kontaktdatenerhebung und bestehende Kapazitätsgrenzen gelockert worden. Dafür besteht für viele Innenbereiche die Anforderung, dass dort nur getestete, genesene oder geimpfte Personen Zugang haben. Hier besteht im Wesentlichen nur das Erfordernis der Erstellung eines Hygienekonzeptes.

Die wesentlichen Änderungen kurz zusammengefasst:

  • Das Abstandsgebot von 1,50 Metern wird in eine Empfehlung umgewandelt.
  • Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird bei Anwendung der 3G-Regelung in den meisten Innenbereichen aufgehoben. Immer dort, wo ein angemessener Abstand nicht eingehalten werden kann, wird innen und außen weiterhin das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen.
  • Die bisherigen Regelungen zur Erfassung der Kontaktdaten in Innenbereichen werden nahezu aufgehoben. Durch den Wegfall der Vorschriften sind entsprechende Registrierungen in den genannten Bereichen nur freiwillig und dann nur unter Einhaltung strenger datenschutzrechtlicher Vorgaben möglich.
  • Bei Veranstaltungen fallen Beschränkungen weitgehend weg. Sie sind damit innerhalb und außerhalb geschlossener Räume ohne Einhaltung des Abstandsgebotes und ohne Maskenpflicht möglich. Voraussetzung bleibt die Erstellung eines Hygienekonzepts unter anderem mit einer regelmäßigen Lüftung der Innenbereiche. In Innenbereichen ist zudem die 3G-Regel einzuhalten.
  • Bei Sportveranstaltungen gelten bezogen auf die Zuschauerinnen- und Zuschauerzahlen keine Obergrenzen mehr.

 

Sportausübung Innenraum/indoor

  • Es dürfen nur folgende Personen als Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingelassen werden:
    • Personen, die im Sinne von § 2 Nummer 2, 4 oder 6 SchAusnahmV geimpft, genesen oder getestet sind
    • Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres sowie
    • minderjährige Schülerinnen und Schüler, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden.

Für die Zeit der Herbstferien, in der keine regelmäßige Testung in der Schule stattfindet, gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung der Eltern oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf. Den Schülerinnen und Schülern werden dafür bei Bedarf vor den Herbstferien Selbsttests zur Verfügung gestellt. Als Bescheinigungen der Schulen gelten weiterhin die bekannten Formulare.

 

Bescheinigungen für Schülerinnen/Schüler aus Hamburg oder Dänemark:

Schülerinnen und Schüler, die Schulen in Hamburg besuchen, verfügen inzwischen ebenfalls über Testbescheinigungen, so dass sie in SH ein entsprechendes Dokument vorlegen können. Für Schülerinnen und Schüler, die Schulen in Dänemark besuchen, gibt es eine solche Regelung leider nicht.

 

Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelten nun alle anwesenden Personen. Dies schließt unter anderem folgende Personengruppen ein: Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, Vereins- oder Verbandsfunktionäre, Teammanagerinnen und Teammanager, Wettkampfleitungen, Medienvertreterinnen und Medienvertreter, Betreuerinnen und Betreuer, medizinisches Personal bzw. Ersthelferinnen und Ersthelfer (soweit kein Notfall vorliegt) und weitere Mitglieder von Organisations- und Helferteams.

In der bisherigen Auslegung wurde der Teilnehmerbegriff eng ausgelegt und betraf lediglich die Sporttreibenden. Die 3G-Regel als einzige verbleibende Schutzmaßnahme kann nur umgesetzt werden, wenn alle anwesenden Personen diese Anforderungen einhalten. Daher ist der Teilnehmerbegriff künftig weit zu fassen.

 

Überprüfung der 3G-Regelung / Selbstauskunftsbescheinigung

Eine digitale Bestätigung über 3G bei einer automatisierten Buchung  (z.B. durch ein Häkchen „Ich erfülle die 3G-Regel“) plus Einbuchung über die Luca-App ist nicht ausreichend. Zugangskontrollen müssen weiterhin durch eine Person vor Ort ordnungsgemäß durchgeführt werden. Ob eine einmalige Erfassung des Immunisierungsnachweises bzw. die Vorlage von Schüler-Bescheinigungen ausreicht, also der Status nicht bei jedem Betreten der Sportanlage erneut überprüft werden muss, befindet sich derzeit in Klärung mit dem zuständigen Ministerium.

 

Hygienekonzept/Kontaktdaten

  • Ein Hygienekonzept ist generell zu erstellen bei:

– Sportausübung in geschlossenen Räumen

– Sportwettbewerben

– Veranstaltungen

  • Die Erhebung der Kontaktdaten entfällt.

 

Testpflicht/Vorlage eines negativen Testergebnisses

  • Gültig sind
    • Antigen Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden). Der Nachweis ist in verkörperter (schriftlicher) oder digitaler Form vorzulegen. Zudem müssen Personen ab dem 16. Lebensjahr zusätzlich ihre Identität mit einem Lichtbildausweis nachweisen können, damit überprüft werden kann, dass der Nachweis tatsächlich auf sie ausgestellt ist.
  • Ebenfalls gültig sind die sog. Selbsttests. Die Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmVO) verlangt im Wortlaut, dass der Test vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfindet, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist. Dies wäre z.B. der gastgebende Sportverein.
  • Eine Testpflicht gilt nicht für Kinder, die das siebte Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
  • Eine Testpflicht entfällt bei Vorlage eines anerkannten Immunisierungsnachweises (vollständige Impfung oder Genesung).

 

Datenschutz

  • Sofern Teilnehmende einen Test bzw. eine Immunisierung (vollständige Impfung oder Genesung) nachweisen müssen, reicht zur Kontrolle die Inaugenscheinnahme des Nachweises aus.
  • Das Anfertigen von Kopien, Notizen oder Fotos ist aus Datenschutzgründen nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung der Person zulässig!

 

Zuschauerinnen und Zuschauer

  • Für Zuschauerinnen und Zuschauer (beim Training oder bei Wettbewerben) gilt § 5 der LVO.

 

Veranstaltungen (§ 5)

  • Die Unterscheidung von Veranstaltungsarten entfällt.
  • Der Veranstalter hat ein Hygienekonzept zu erstellen.
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen dürfen nur folgende Personen als Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingelassen werden:
    • Personen, die im Sinne von § 2 Nummer 2, 4 oder 6 SchAusnahmV geimpft, genesen oder getestet sind
    • Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres sowie
    • minderjährige Schülerinnen und Schüler, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden.

Für die Zeit der Herbstferien, in der keine regelmäßige Testung in der Schule stattfindet, gilt, dass die Bescheinigung der Schule nur in Verbindung mit einer Selbstauskunftsbescheinigung der Eltern oder einer Testbescheinigung aus einer anerkannten Teststation gültig ist, die nicht älter als 72 Stunden sein darf. Den Schülerinnen und Schülern werden dafür bei Bedarf vor den Herbstferien Selbsttests zur Verfügung gestellt. Als Bescheinigungen der Schulen gelten weiterhin die bekannten Formulare.

Neufassung der Corona Bekämpfungsverordnung

Die Landesregierung hat am 17. August 2021 eine Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Damit wird die bereits angekündigte landesweite Testpflicht im Sinne der 3G-Regel (Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen) in einer Vielzahl von Innenbereichen umgesetzt. Die Verordnung tritt am 23. August in Kraft und gilt bis zum 19. September 2021. Der LSV hat die Änderungen zusammengefasst. Hier das, was für die Ausübung des Schwimmsports wichtig ist:

Grundsätzlich gilt:

  • Bei der Sportausübung im Innenbereich wird die Testpflicht eingeführt.

Sportausübung Innenraum/indoor:

  • Obergrenze Teilnehmende:
    • Die Obergrenze entfällt

Schwimm- und Freibäder:

  • Erwachsene, Kinder und Jugendliche:
    • Testpflicht für Erwachsene,
    • Anmerkung: die Testpflicht gilt somit auch für alle Trainer*innen und Betreuer.
    • Testpflicht entfällt für Kinder bis Vollendung des siebten Lebensjahres,
    • Anmerkung: Badbetreiber sind verpflichtet, das Alter der Kinder gegen Vorlage eines Ausweises zu prüfen.
    • Testpflicht entfällt für minderjährige Schüler/innen, die mit einer Schulbescheinigung die regelmäßige Testung nachweisen. Das Bildungsministerium wird in Kürze für die Schulen eine Musterbescheinigung erstellen. Durch diese Bescheinigung können die Schülerinnen und Schüler ihre in der Schule durchgeführten Corona-Test (und Ergebnisse) auch außerhalb der Schule vorlegen.
    • Anmerkung:Mit dieser Bescheinigung der Schule wird Schüler/innen bestätigt, dass sie in der Schule regelmäßig 2x wöchentlich getestet werden. Diese Bescheinigung muss zum Training/Schwimmunterricht mitgebracht und vorgezeigt werden. Sie berechtigt alle Schüler und Schülerinnen im Rahmen des geregelten Vereinstrainings zum Zutritt in die Schwimmhallen. Der Schülerausweis ersetzt diese Bescheinigung nicht und hat daher im Sinne der Testpflicht keine Gültigkeit.

Hygienekonzept/Kontaktdaten

  • Bei der Sportsausübung in geschlossenen Räumen ist ein Hygienekonzept zu erstellen, die Kontaktdaten der Teilnehmenden sowie der Besucherinnen und Besucher sind zu erheben.
  • Bei Sportwettbewerben ist generell ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten der Teilnehmenden sind zu erheben.
  • In Freibädern ist ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten sind zu erheben.
  • Verantwortlich ist der Veranstalter.

 

Testpflicht/Vorlage eines negativen Testergebnisses

  • Gültig sind
    • Antigen Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden).
    • Der Nachweis ist in verkörperter (schriftlicher) oder digitaler Form vorzulegen.
  • Ebenfalls gültig sind die sog. Selbsttests. Die Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmVO) verlangt im Wortlaut, dass der Test vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfindet, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist. Dies wäre z.B. bei Wettkämpfen der ausrichtende Sportverein oder im Rahmen des Schwimmtrainings/Schwimmunterrichts der Badbetreiber.
  • Eine Testpflicht gilt nicht für Kinder, die das siebte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (s.o.)
  • Eine Testpflicht entfällt bei Vorlage eines anerkannten Immunisierungsnachweises (vollständige Impfung oder Genesung).

Vollständig geimpft/genesen

  • Vollständig geimpfte Personen und genesene Personen werden bei festgelegten Gruppengrößen mitgezählt.

Datenschutz

  • Sofern Teilnehmende einen Test bzw. eine Immunisierung (vollständige Impfung oder Genesung) nachweisen müssen, reicht zur Kontrolle die Inaugenscheinnahme des Nachweises aus.
  • Das Anfertigen von Kopien, Notizen oder Fotos ist aus Datenschutzgründen nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung der Person zulässig!

Wir möchten noch ergänzen:

  • In §11, Abs. 5 werden weiterhin die bislang schon bekannten Ausnahmen geregelt. Sie gelten unverändert für Kaderathletinnen und Kaderathleten, Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer sowie deren Trainerinnen und Trainer und für  Gruppen-Schwimmunterricht für Kinder und Jugendliche, sofern das zuständige Gesundheitsamt zugestimmt hat.

Karin Dettmann †

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Präsidiumsmitglieder, liebe Ausschussmitglieder, liebe Mitglieder,

ich habe die traurige Pflicht, Ihnen und Euch mitteilen zu müssen, dass Karin Dettmann am 13. August 2021 im Alter von 82 Jahren verstorben ist.

Karin Dettmann, Trägerin der goldenen Ehrennadel des SHSV, war über 39 Jahre als Trainerin der Schwimmabteilung des MTV Segeberg dem Schwimmsport auf das Engste verbunden. Regelmäßig fünfmal wöchentlich stand sie in diesen vielen Jahren am Beckenrand, betreute mit höchstem Engagement junge Sportlerinnen und Sportler, unterstützte sie unermüdlich dabei, ihre sportlichen Ziele zu verwirklichen und führte geduldig die Jüngsten in das Schwimmen ein.  20 Jahre lang stand sie ihrem Verein als Spartenleiterin zur Verfügung und ab 1972 erlebten wir sie unzählige Male als Schiedsrichterin bei SHSV-Meisterschaften.

Und so als wäre das alles nicht längst genug, übernahm sie darüber hinaus von 1975 – 1987 im Segeberger Kreisschwimmverband Verantwortung als Lehr- und Schriftwartin und wirkte dort anschließend noch bis 2010 beratend als Beisitzerin mit.

Karin Dettmann hat sich große Verdienste um den Schwimmsport in Schleswig-Holstein und in Ihrer Stadt erworben. Der Schleswig-Holsteinische Schwimmverband wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt ihrer Familie.

Mit freundlichen Grüßen,

Steffen Weber

(Präsident)

Abschied von Florian Zarp

Florian Zarp, seit beinahe einem Jahrzehnt Jugendwart im SHSV, ist zum Start der neuen Wettkampfsaison als Trainer nach Berlin gewechselt und wird dort in Zukunft junge Schwimmerinnen und Schwimmer als Trainer auf ihrem sportlichen Weg in die internationale Spitze begleiten. Als Jugendwart im SHSV hat er mit seinem Team in den vergangenen Jahren unermüdlich versucht, die vielfältige Interessen der SHSV-Jugend zu vertreten. Er initiierte den Facebookauftritt des SHSV, festigte die Zusammenarbeit mit der LSV-Jugend und führte das SwimStars-Ausbildungssystem in unserem Verband ein. Nicht zuletzt ihm und seinem Team ist es zu verdanken, dass der SHSV auch weiterhin die Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe zugesichert bekommen hat. Wir wünschen Florian Zarp viel Spaß und viel Erfolg in seinem neuen, beruflichen Umfeld und danken ihm sehr für seinen langen und engagierten Einsatz für unseren Verband.

Steffen Weber

Wir trauern um Reinhard Eckmann

 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Präsidiumsmitglieder, liebe Ausschussmitglieder, liebe Mitglieder,

ich habe die traurige Pflicht, Ihnen und Euch mitteilen zu müssen, dass unser langjähriges Lehrausschussmitglied Reinhard Eckmann am 12 Juni 2021 im Alter von 76 Jahren verstorben ist.

Persönlich bescheiden, aber engagiert in der Sache hat sich Reinhard Eckmann über viele Jahrzehnte für die Arbeit im Lehrausschuss des SHSV eingesetzt. Ohne ihn wäre das Lizenzwesen im SHSV nicht in der Form, wie wir es heute in unserem Verband so sehr schätzen, entstanden.

Mit seiner langjährigen Erfahrung hat er alle Entscheidungen die der Lehrausschuss unseres Verbandes in der Vergangenheit zu fällen hatte, maßgeblich mitgestaltet. Insbesondere die qualifizierte Aus- und Fortbildung von Trainerinnen und Trainern hat ihm dabei stets ganz besonders am Herzen gelegen.

Seine Zuverlässigkeit bei der Ausübung seines Ehrenamtes in den vielen Jahren wird nicht nur Vorbild bleiben für die gesamte Ausschussarbeit im SHSV – sondern vor allem für die Entwicklung des Bildungswesens im Schleswig-Holsteinischen Schwimmsport. Reinhard Eckmann hat sich große Verdienste um den Schwimmsport in Schleswig-Holstein erworben. Der Schleswig-Holsteinische Schwimmverband wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Mit freundlichen Grüßen,

Steffen Weber

(Präsident)

Schwimmhallen dürfen wieder öffnen und größere Wettkämpfe sind wieder möglich

die Landesregierung hat am 11. Juni 2021 eine Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Sie tritt am 14. Juni in Kraft und  ist gültig bis zum 27. Juni 2021 gültig

Grundsätzlich gilt:

  • Geimpfte und Genesene werden mitgezählt.
  • Getestete Personen sind geimpften und genesenen Personen gleichgestellt.
  • Für die Sportausübung gibt es keine Personenbeschränkung  (Ausnahme Sportveranstaltungen und Wettbewerbe)

Schwimmhallen und Freibäder:

  • Schwimmhallen, Spaß- und Freibäder können mit einem entsprechenden Hygienekonzept wieder öffnen

Sportausübung in der Schwimmhalle:

  • Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres:
    • Im Rahmen von Schwimmausbildungen besteht für Kinder und Jugendliche in festen angeleiteten Gruppen grundsätzlich keine Testpflicht. Dies gilt auch für Kader- und Rettungsschwimmer*innen (§11, Abs. 6)
    • Für Kinder und Jugendliche, die nicht an einer Schwimmausbildung, einem Kader- oder Rettungsschwimmertraining teilnehmen, besteht eine Testpflicht (für alle), sobald  mehr als 25 Kinder/Jugendliche unter Anleitung von bis zu zwei Übungsleiterinnen und Übungsleitern (max. 25 + 2 = 27 Pers.) gleichzeitig in der Schwimmhalle sind.
    • Die Testpflicht entfällt, wenn mehr als 80 Quadratmeter pro Teilnehmender bzw. Teilnehmenden zur Verfügung stehen.
  • Erwachsene (Ü 18):
    • Es gilt eine Testpflicht (für alle) bei mehr als 10 Teilnehmenden (§11, Abs.2)
    • Die Testpflicht entfällt, wenn mehr als 80 Quadratmeter pro Teilnehmender bzw. Teilnehmenden zur Verfügung stehen.
  • Wettkämpfe:
    • Bei Sportveranstaltungen und Wettkämpfen gilt eine Obergrenze von 500 Personen (§11, Abs.4).
    • Zuschauerinnen/Zuschauer sind in der Obergrenze von 500 Personen enthalten.

Sport im Freibad:

  • Obergrenze Teilnehmende:
    • Bei Sportveranstaltungen und Wettkämpfen gilt eine Obergrenze von 1.000 Personen.
    • Zuschauerinnen/Zuschauer sind in der Obergrenze von 500 Personen enthalten.
  •  In Freibädern entfällt die Testpflicht.

Hygienekonzept/Kontaktdaten

  • Bei der Sportsausübung in geschlossenen Räumen ist ein Hygienekonzept zu erstellen, die Kontaktdaten der Teilnehmenden sowie der Besucherinnen und Besucher sind zu erheben.
  • Bei Sportwettbewerben ist generell ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten der Teilnehmenden sind zu erheben.
  • In Freibädern ist ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten sind zu erheben.

Testpflicht/ Vorlage eines negativen Testergebnisses  

  • Gültig sind
    • Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) sowie PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden).
    • Der Nachweis ist in verkörperter (schriftlicher) oder digitaler Form vorzulegen.
  • Ebenfalls gültig sind die sog. Selbsttests. Die Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmVO) verlangt im Wortlaut, dass der Test vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfindet, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist. Dies wäre z.B. der Schwimmhallenbetreiber oder der Ausrichter von Wettkämpfen.
  • Eine Testpflicht gilt grundsätzlich nicht für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
  • Eine Testpflicht entfällt bei Vorlage eines anerkannten Immunisierungsnachweises (vollständige Impfung oder Genesung).

Vollständig geimpft/genesen

  • Vollständig geimpfte Personen und genesene Personen werden bei festgelegten Gruppengrößen mitgezählt.
  • Lediglich bei privaten Zusammenkünften oder bei ähnlichen sozialen Kontakten (z.B. Beerdigungen o.ä.) bleibt die Zahl bei der Ermittlung der Teilnehmenden unberücksichtigt. Für den Sport gilt diese Regelung laut Bundesverordnung somit nicht (SchAusnahmV)!
  • Beispiel (Schwimmhalle): 10 ungeimpfte Personen + 6 Geimpfte = 16 Teilnehmende. Die 10 ungeimpften Personen unterliegen dann der Testpflicht.

„Jedes Kind muss schwimmen können“

Land fördert Schwimmausbildungen für Kinder mit 180.000,- €

Projektzeitraum: 07.06.2021 – 31.12.2021.

 Der Landtag hat auf seiner Sitzung am 20.05.2021 ein Förderpaket für alle Schwimmausbildungen von Kindern geschnürt, die bis zum Jahresende stattfinden und das Förderkonzept des SHSV mit 180.000,- € bedacht. Hintergrund der Maßnahme ist der Umstand, dass in der Coronapandemie ca. 30.000 Kinder keinen Schwimmunterricht bekommen haben. Diese Kinder müssen nun zusätzlich zu den Kindern ausgebildet werden, die ohnehin alljährlich zur Schwimmausbildung anstehen! Alle Mitgliedsvereine im SHSV werden deshalb aufgefordert, bis zum Jahresende 2021 möglichst jede verfügbare, freie Wasserfläche für die Ausbildung von Kindern zu nutzen. Nur so können wir diese gewaltige Aufgabe gemeinsam bewältigen. Hierfür gibt es folgende Förderungen:

 

Vereine:

Zuschuss zu den im Rahmen der Maßnahmen anfallenden Hallennutzungsgebühren (nur Bahnenmieten) von:

  • 100% für alle Projekte, die bis zum Ende der Sommerferien begonnen werden.
  • 100% für alle Projekte, die in den Herbst- oder Weihnachtsferien begonnen werden.
  • 100% für alle begonnenen Projekte, die auch während der Herbstferien stattfinden.
  • 75% für alle Projekte, die nicht während der Schulferien stattfinden.

Berechnungsgrundlage für alle Bahnenmieten sind die für ortsansässige Vereine gültigen Mietpreise. Gefördert werden Bahnenmieten mit maximal 20,-€ pro 25m-Bahn und 40,-€ pro 50m-Bahn.

 

Übungsleiter:

Zuschlag von 5,-€ pro Unterrichtseinheit (UE) auf jedes ÜL-Honorar für Trainer*innen und Übungsleiter*innen bei einer Dauer je UE von 40 bis 60 Minuten.

Die Förderung ist beschränkt auf

  • 1 Person für alle UE, die nicht im Lehrschwimmbecken stattfinden.
  • 2 Personen für alle UE, die im Lehrschwimmbecken stattfinden.

Bitte denken Sie daran: Aufgrund der zurzeit in den Bädern noch geltenden Beschränkungen dürfen viele Nutzergruppen noch nicht wieder schwimmen. Daher stehen in vielen Bädern, insbesondere in den Sommerferien, aber auch in den Herbstferien (zusätzlich auch durch den Wegfall des Schulschwimmens in Ferienzeiten) noch sehr viele freie Wasserflächen zur Verfügung. Wir bitten Sie, mit Ihren Teams Insbesondere auch hier anzusetzen und Schwimmausbildungen in den Ferien z.B. auch als Blockunterricht anzubieten.

Vielen Dank im Voraus

Steffen Weber

Jedes Kind muss schwimmen können – Ausschreibung

Jedes Kind muss schwimmen können – Antrag und Abrechnung

Geimpft – Genesen – Getestet

Welche Voraussetzungen gelten für das Sporttreiben?

Bei der jeweils zulässigen Zahl der Teilnehmenden werden vollständig geimpfte (mindestens zwei Wochen Abstand zur letzten erforderlichen Impfung) und genesene Personen mit entsprechendem Nachweis nicht mitgezählt. Sie erhöhen die Zahl der Teilnehmenden nicht.

Welche Personen gelten als vollständig geimpft oder genesen?

Dazu gehören:

– Personen, die über einen vollständigen Impfschutz verfügen (seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung sind mindestens 14 Tage vergangen).

– Personen, bei denen mittels eines PCR-Tests eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen wurde, die mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt.

– Personen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind und einmalig eine Impfstoffdosis erhalten haben (seit der Impfung sind mindestens 14 Tage vergangen).

Wie kann der Impfstatus und Genesenenstatus nachgewiesen werden?

Impfstatus:

Der Nachweis des Impfstatus wird durch Vorlage des Impfausweises oder einer Impfbescheinigung erbracht. Im Impfausweis erkennen Sie eine erfolgte Impfung daran, dass in der Spalte „Impfung gegen“ SARS-CoV-2 oder COVID-19 eingetragen ist und rechts daneben ein Aufkleber für die Art der Impfung aufgeklebt ist. Teilweise ist nur der Aufkleber vorhanden. Die Bezeichnung lautet derzeit je nach Impfstoff entweder BioNTech/Pfizer (Comirnaty), Moderna (COVID-19 Vaccine Moderna), Vaxzervria (AstraZeneca) oder Janssen (Janssen-Cilag, Johnson und Johnson). Für einen vollständigen Impfschutz sind für die ersten drei genannten Impfstoffe zwei Impfungen, also zwei Eintragungen, notwendig. Beim Impfstoff Janssen ist eine einmalige Impfung ausreichend.

Genesenenstatus – also bei einer überstandenen Coronavirus-Erkrankung:

Der Nachweis des Genesenenstatus wird durch ein positives PCR-Testergebnis mit Datumsangabe erbracht, das mindestens 28 Tage zurückliegt und nicht älter als 6 Monate ist.

Welche Anforderungen muss ein Corona-Test erfüllen, damit getestete Personen von Erleichterungen profitieren können?

Es kann ein Nachweis über einen Antigen-Schnelltest vorgelegt werden, der zum Beispiel in einer Teststation, in einer Apotheke, bei einem Arzt oder durch entsprechend ausgebildetes Personal in einem Betrieb gemacht wurde. Bei einem Antigen-Schnelltest darf das Testergebnis maximal 24 Stunden alt sein. Auch ein PCR-Test ist zulässig, hier darf das Testergebnis maximal 48 Stunden alt sein.