Frohe Weihnachten

Liebe Schwimmsportfreunde,

Wie oft schon haben wir in den letzten Jahren das Wort „historisch“ gehört. Egal, ob Politik, Wissenschaft oder Medien, sie alle wurden nicht müde uns immer wieder neue Ereignisse zu präsentieren, die ihrer Meinung nach von nachhaltiger geschichtlicher Bedeutung seien. Vieles davon ist längst vergangen. Anderes hat mit etwas Glück noch ein wenig länger Bestand. Diese Pandemie hat meines Erachtens berechtigte Aussichten zu einem der wenigen Ereignisse dieses noch jungen Jahrhunderts zu werden, die tatsächlich historische Bedeutung erlangen.

Sie hat unser Leben in diesem Jahr in Atem gehalten. Hat es verändert.  Hat unendliches Leid in viele Familien gebracht, hat unser Verhalten zueinander beeinflusst, Nähe verhindert, Gesundheit gefährdet und Krankheit und Tod hinterlassen. Sie hat Existenzen zerstört, Freiheiten eingeschränkt und in einer Weise in alle Bereiche unseres bisherigen Lebens eingegriffen, wie wir uns das noch vor einem Jahr nicht hätten vorstellen können.

Auch den Sport hat es getroffen. Hat ihn über lange Zeit unmöglich gemacht und zu anderen Zeiten nur unter größten Einschränkungen erlaubt. Wir haben nicht nur gelernt, was Doppelbahnen sind, sondern auch noch auf ihnen mit Abstand zu schwimmen. Wir wissen inzwischen, wie man sich mit Abstand umzieht und mit Abstand duscht. Wir haben geübt unter diesen Bedingungen in 10er-Gruppen zusammenzukommen und unter Einhaltung von Hygieneregeln Wettkämpfe zu schwimmen.

Wir haben unzählige Landesverordnungen studiert und interpretiert, haben Hygienekonzepte verfasst, sie mit Gesundheitsämtern und Badbetreibern abgestimmt und die sich immer wieder ändernden Bestimmungen bis in die Haushalte aller unserer Mitglieder gebracht. Wir haben aufgeklärt, haben Fragen beantwortet, um Verständnis gebeten und über Alternativen nachgedacht.

Wir haben Ausbildungskonzepte verändert, Videokonferenzen abgehalten, Onlineschulungen installiert und Sport am Bildschirm eingeführt. Gemeinsam haben wir es geschafft, dass die meisten unsere Mitglieder nach wie vor Ihren Vereinen ungebrochen die Treue halten.

Das alles hat jeden Einzelnen von uns unendlich viel Kraft, Zeit und Engagement gekostet. Gemeinsam mit Ihren Teams haben Sie in Ihren Vereinen, in den Ausschüssen, im Hauptamt, aber auch in Politik, Verbänden und Kommunen Unglaubliches geleistet. Dafür möchte ich mich im Namen des SHSV-Vorstands sehr, sehr herzlich bei Ihnen und bei Euch bedanken.

Verbinden möchte ich diesen Dank mit den besten Wünschen für ein paar schöne, ruhige und besinnliche Weihnachtstage im Kreise Ihrer und Eurer Familien und einem guten Start in ein erfolgreiches, glückliches und vor allem gesundes Neues Jahr.

Ihr/Euer

Steffen Weber

Förderprogramm Lehrschwimmbecken

Das bis Ende Dezember befristete „Förderprogramm Lehrschwimmbecken“ wird unverändert bis zum 31.03.2021 weitergeführt. Das hat der SHSV-Vorstand auf seiner Sitzung am 09.12.2020 beschlossen.

Somit fördert der SHSV auch weiterhin jede Ausbildungseinheit von Kindern in einem Lehrschwimmbecken mit 5,- € pro Stunde. Grund für diese Entscheidung ist die Erkenntnis, dass sich die Situation in den Lehrschwimmbecken Ende Oktober nicht wesentlich verbessert hatte und zu befürchten steht, dass es nach Wiedereröffnung der Schwimmhallen erneut zu Verzögerungen bei der Inbetriebnahme der Lehrschwimmbecken kommen könnte.

Zwar hatte es nach Intervention des SHSV Seitens des Innenministeriums eine Aufforderung an alle Kommunen gegeben, auf die Badbetreiber hinzuwirken, die Lehrschwimmbecken möglichst schnell wieder zu öffnen, doch der Erfolg dieses Anschreibens hätte größer sein können. Mittlerweile gibt es auch Seitens des Bildungsministeriums entsprechende Aufforderungen an die Kommunen, an dieser Stelle aktiv zu werden da die Ausbildungssituation von Monat zu Monat dramatischer wird. Lehrschwimmbecken spielen in der Schwimmausbildung von Kindern eine tragende Rolle. Bitte unterstützen auch Sie unsere Bemühungen und fordern Sie auch in „Ihren“ Hallen die rasche Öffnung der Lehrschwimmbecken für den Ausbildungsbetrieb, sobald wir wieder schwimmen dürfen.

Die Gesamtfördersumme ist weiterhin auf 20.000,-€ beschränkt.

Erforderlich sind dafür lediglich Datum und Uhrzeit der entsprechenden Unterrichtseinheit, sowie die bestätigende Unterschrift des örtlichen Schwimmmeisters auf dem Antragsformular LB Förderantrag (2). Bitte schicken Sie das Antragsformular anschließend unter Angabe Ihrer Kontoverbindung per mail an die SHSV-Geschäftsstelle ( info@shsv.lsv-sh.de )

Sollten die beantragten Fördergelder die Gesamtfördersumme übersteigen, wird der Förderbetrag anteilig vergeben. Die Förderung wird deshalb erst nach dem 31. März ausgezahlt.

Die Gewinner des Peter Petersen Award 2019

Die Mitgliedsvereine im SHSV, die Gliederungen der DLRG und die Grundschulen in Schleswig-Holstein nehmen eine zentrale Rolle in der Schwimmausbildung von Kindern in unserem Bundesland ein. Um dieses herausragende ehren- und hauptamtliche Engagement zu honorieren, schrieb die Peter Petersen Stiftung aus Flensburg den Peter Petersen Award 2019 aus.

Die Aufgabe lautete: Innerhalb eines Schuljahres möglichst viele Kinder zum

  • Deutschen Jugendschwimmpass in Bronze oder zum
  • SwimStars-Abzeichen in Schwarz

zu führen. Den Gewinnern des Wettbewerbs winkten Geldpreise im Gesamtwert von 51.000,- €. Davon waren 17.000,-€ exklusiv für die Mitgliedsvereine des SHSV ausgeschrieben.

Nun stehen die Gewinner fest. Sieger des diesjährigen Awards und damit Gewinner der Fördersumme von 3000,- € ist das SwimTeam Stadtwerke Elmshorn, das trotz der massiven Beeinträchtigungen, die alle Vereine durch die Eindämmungsmaßnahmen der Corona-Pandemie insbesondere im Ausbildungsbetrieb hinnehmen mussten, immer noch 85 Kinder erfolgreich zum Erwerb der geforderten Schwimmabzeichen begleitete. Im Verhältnis zu ihrer Mitgliederzahl erzielten die Elmshorner damit die mit großem Abstand beste Ausbildungsleistung aller 11 teilnehmenden Vereine.

Rang zwei belegte der SVT Neumünster (31), Rang drei ging an die SV Neptun, Kiel (22) Beiden Vereinen stehen jeweils 2000,-€ zu.

Die Ränge 4-7 waren mit jeweils 1000,-€ dotiert. Diese Fördersummen gingen an den TSV Reinbek, die SG Stormarn Barsbüttel, den TSV Klausdorf und den TSV Westerland.

Über je 750,-€ dürfen sich freuen die Möllner SV, der SV Friedrichsort, der Flensburger Schwimmclub und der MTV Lübeck.

Damit haben alleine diese 11 teilnehmenden Vereine trotz der widrigen Umstände im zurückliegenden Schuljahr insgesamt 280 Kinder erfolgreich zu einem Schwimmabzeichen führen können. Zusammen mit den 245 erfolgreich abgelegten Prüfungen in den insgesamt 12 teilnehmenden Ortsgruppen der DLRG wird deutlich, welch immense Bedeutung beiden Verbände an der Ausbildungsleistung von Kindern und Jugendlichen in unserem Bundesland zukommt.

Laut Ausschreibung war für die Vergabe der Förderpreise eine Vergabeveranstaltung vorgesehen. Aufgrund der Einschränkungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nach wie vor bestehen, wird diese Veranstaltung aber in diesem Jahr leider nicht mehr stattfinden können.

Wir möchten uns aber bereits an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich bei der Peter Petersen Stiftung bedanken, die dieses Projekt in dieser überaus großzügigen Weise unterstützt und möglich gemacht hat. Zugleich möchten wir allen Gewinnern sehr herzlich gratulieren.

Corona – Regelungen für Kadersportler

Das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration hat heute seine FAQ für den Bereich Sport überarbeitet und die Frage beantwortet, welche Regeln für Profi- und Berufssportler*innen gelten. Dabei wurde definiert, dass zum Profisport neben den Olympiakadern, Perspektivkadern, NK1 und NK2 auch die Landeskader zählen.

Die Gesundheitsämter können für die Nutzung von Schwimmbädern durch diese Sportler*innen Ausnahmen für die Sportausübung zulassen.

Voraussetzung ist auch hier die Erstellung eines Hygienekonzeptes und dass der Zugang für weitere Personen wie Zuschauer*innen ausgeschlossen ist.

Das jeweilige Gesundheitsamt muss das Innenministerium (zugleich Sportministerium) von solchen Ausnahmegenehmigungen unterrichten.

Training und Spielbetrieb in größeren Gruppen sind im Profisport auch ohne Einhaltung der Abstandsregeln erlaubt, vorausgesetzt, es gibt ein Hygiene- und Testkonzept und die Hygienevorgaben des Landes sowie der jeweiligen Fachverbände werden eingehalten. Die Veranstalterin oder der Veranstalter muss die Kontaktdaten der Teilnehmer*innen erheben. Publikum ist nicht zugelassen.

Corona – Lockdown light

Laut der jüngsten Ersatzverkündung der Landesregierung zur Bekämpfung des Coronavirus, die vom 2.November an gilt,  wird in Abs. 1 u.a. festgelegt, dass die Sportausübung sowohl innerhalb, als auch und außerhalb von Sportanlagen nur allein, gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person gestattet ist. In den Erläuterungen wird in diesem Zusammenhang festgestellt, dass diese Vorschrift sowohl den Freizeit- als auch den Breiten-, Leistungs- und Spitzensport umfasst.

Abs. 2 besagt, dass der Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern untersagt ist. Zur Begründung heißt es, dies läge daran, dass diese Einrichtungen zwingend die Nutzung von Gemeinschaftsräumen wie z.B. Umkleiden und Duschen voraussetzten. Dabei liesse es sich nicht vermeiden, dass eine Vielzahl von Besuchern diese Einrichtungen zeitgleich oder in kurzen zeitlichen Abständen nutzten.

Laut Abs.3 kann die zuständige Behörde (i.d.R. das örtliche Gesundheitsamt) für die Nutzung von Sportanlagen und Schwimmbädern durch … Kaderathletinnen und Kaderathleten … sowie deren Trainerinnen und Trainer … aber Ausnahmen von den Anforderungen aus den Absätzen 1, 2 und 4 unter der Voraussetzung zulassen, dass nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept erstellt und der Ausschluss des Zugangs für weitere Personen sichergestellt wird. Das für Sport zuständige Ministerium ist über diese Ausnahmegenehmigung zu unterrichten. Ergänzend hieß es dazu, dass bei dieser Ausnahmemöglichkeit für Kader auch Nachwuchskader mit umfasst seien.

Die hier gewählten Formulierungen sind unklar, denn die darin verwendeten Begrifflichkeiten lassen offen, ob auch Landeskader unter diese Regelungen fallen. Nachfragen des SHSV und des LSV-SH im Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration haben ergeben, dass hier bislang ausschließlich Nationalkader und Nachwuchskader bis NK2 erfasst sind. Allerdings werde man noch einmal prüfen, ob dies auch für Landeskader gelten könne. Dies werde aber ein paar Tage dauern.

 

Corona – Maßnahmen bei Überschreitung von 7-Tage-Inzidenzen

Aufgrund der auch in Schleswig-Holstein immer weiter ansteigenden Infektionszahlen, möchten wir vorsorglich auf einen Erlass der Landesregierung vom 20. Oktober 2020 aufmerksam machen, der die Maßnahmen bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenzen in den Kreisen und kreisfreien Städten festgelegt. Die dort beschriebenen Maßnahmen betreffen auch den Sport in unserem Land, insbesondere dann, wenn der 7-Tage-Inzidenz-Wert auf über 50  Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner steigt.

Von da ab gilt dann eine Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum auf max. 10 Personen unter Wegfall aller davon abweichenden Regelungen zur Kontaktbeschränkung und Personenzahlbegrenzung aus § 11 (Sport) der Corona-Bekämpfungs-Verordnung.

Das bedeutet, dass die Gruppengröße dann auch beim vorbereitenden Training auf Wettkämpfe und Sportprüfungen sowie bei Wettkämpfen und Sportprüfungen selbst wieder auf maximal 10 Personen beschränkt werden muss.  Ausgenommen sind hiervon nur Profisportmannschaften, soweit das Hygienekonzept entsprechende Teststrategien vorsieht.

Förderprogramm Lehrschwimmbecken

In einer Umfrage hat der SHSV in den vergangenen Tagen bei 23 Bädern in Schleswig-Holstein Informationen zur Wiederaufnahme des Schwimmbetriebs eingeholt. Dabei gab es erfreulicherweise zwar nur noch ein Bad, das den Schwimmbetrieb noch nicht wieder aufgenommen hatte, besorgniserregend ist aber noch immer die Situation in den Lehrschwimmbecken. Gut 50% der Lehrschwimmbecken waren noch nicht wieder geöffnet. Vor dem Hintergrund, dass seit dem Lockdown nahezu ein halber Jahrgang, also landesweit schätzungsweise etwa 10.000 Kinder, die in dieser Zeit normalerweise eine Schwimmausbildung erhalten hätten, nicht ausgebildet werden konnten, sehen wir es als eine der vordringlichsten Aufgaben an, jede nutzbare, freie Wasserfläche für die Ausbildung unserer Kinder freizugeben. Gerade die Lehrschwimmbecken spielen in der Schwimmausbildung von Kindern eine tragende Rolle.

Der SHSV unterstützt daher bis zum 13.Dezember 2020 jede Initiative Seitens seiner Mitgliedsvereine, die zu einer Unterrichtseinheit in einem Lehrschwimmbecken von Minimum 40 Minuten Dauer führt, mit 5,- € pro Unterrichtseinheit.

Die Gesamtfördersumme ist auf 20.000,-€ beschränkt.

Erforderlich sind dafür lediglich Datum und Uhrzeit der entsprechenden Unterrichtseinheit, sowie die bestätigende Unterschrift des örtlichen Schwimmmeisters auf dem Antragsformular LB Förderantrag. Bitte schicken Sie das Antragsformular anschließend unter Angabe Ihrer Kontoverbindung per mail an die SHSV-Geschäftsstelle (info@shsv.lsv-sh.de)

Sollten die beantragten Fördergelder die Gesamtfördersumme übersteigen, wird der Förderbetrag anteilig vergeben. Die Förderung wird deshalb erst nach dem 13. Dezember ausgezahlt.

 

Haide Klüglein… die „Grande Dame des FSK“

Geboren: 09.02.1939 in Magdeburg

Gestorben: 28.07.2020 in Flensburg im Alter von 81 Jahren

 

Haide war 36 Jahre im Flensburger Schwimmklub Mitglied, zuletzt Ehrenmitglied seit 2009. Sie ist eine der Pioniere der Mastersbewegung im Schwimmsport.

 

Wir haben Haide immer als sehr resolute und engagierte Masterswartin kennen gelernt, dieses Amt begleitete sie 20 Jahre bis 2008. Zu ihrer Zeit waren wir stärkste Mannschaft auf vielen Wettkämpfen, besonders die SHSV-Meisterschaften lagen ihr am Herzen. Sie kannte jeden und seine Leistung besser als viele selbst, oft mit dem Blick auf die jährliche Stadtehrung. Haide hat geschoben und bewegt und als Lektorin genau geschaut und notiert. Unsere Vereinszeitung hat sie als Lektorin genauestens unter die Lupe genommen. Beim Korrekturlesen war Haide durchaus streng, was uns aber die beruhigende Sicherheit gab, dass sich keine Flüchtigkeitsfehler oder orthographischen Schnitzer eingeschlichen haben… liebevoll sagten wir auch, dass jeder Bericht „gehaidet“ wurde.

 

Wir kannten sie aber auch als sehr sensiblen und verletzbaren Menschen. Ihre Seele hat gelitten, vermutlich nicht nur die letzten Jahre nach Eckis Tod, sondern seit dem Tod ihres Vaters in Stalingrad. Ihre Mutter arbeitete in Magdeburg als Lehrerin und wird nach einer wohl nicht linientreuen Aussage verhört. Dabei riet man ihr unter laufenden Wasserhahn, dass es Zeit für sie wäre.

Noch am selben Abend packte die Mutter sämtliche Sachen und die Kinder (Haide und ihren Bruder) und floh in den Westen. Die Oma wurde nachgeholt.

 

Ecki stand und lebte als promovierter Statistiker beim KBA zu einer sehr konservativen Familiendynastie.

 

Statistiken liebte auch Haide, sie führte diese bis zum Schluss für die Erfolge der Masters des FSK, auch für die Stadtmeisterehrung.

 

Haide hat sich außerordentlich für den Schwimmsport verdient gemacht und durch ihre Teilnahmen an Freiwasserweltmeisterschaften einen nationalen Ruf geschaffen. Sie ist noch mit AK70 5 km im Freiwasser geschwommen.

Auszeichnungen:

Die Stadt Flensburg zeichnete Haide Klüglein 2006 mit der Verdienstnadel in Gold, 2009 mit der Verdienstnadel in Bronze und für ihre Norddeutsche Meisterschaft über 50 m Rückenschwimmen 2015 mit der Verdienstnadel in Silber aus. Vom Sportverband Flensburg erhielt sie 2007 den Ehrenbecher der 1. Stufe, vom Landessportverband Schleswig-Holstein 2011 die Meisterschaftsplakette und vom Schleswig-Holsteinischen Schwimmverband 2004 die Ehrennadel.   

ULRIKE THIELEMANN

Rekorde:

Erfolge:

Weitere Infos: https://www.swimcharts.de/detail/pers=14527                                                                                                                                                         https://de.wikipedia.org/wiki/Haide_Klüglein

Corona – weitere Lockerungen für das wettkampfvorbereitende Training

Am vergangenen Mittwoch hat ein Spitzengespräch zwischen Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack, Gesundheitsminister Heiner Garg, Vertretern des Landessportverbandes und Vertretern insbesondere der von den bisherigen Einschränkungen besonders betroffenen Ballsportverbände zu weiteren Lockerungen für weitere Bereiche des Sports in nahezu allen Sportarten geführt. In der Ersatzverkündung der Landesverordnung zur Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung vom 14. August 2020, die am 19. August in Kraft tritt, heißt es in §11, Absatz 5 (Auszug):

„(5) Beim vorbereitenden Training auf Wettkämpfe und Sportprüfungen sowie bei Wettkämpfen und Sportprüfungen gilt das Abstandsgebot … nicht. Wenn mehr als 10 Personen teilnehmen, hat der Veranstalter nach Maßgabe … ein Hygienekonzept zu erstellen, das auch das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart berücksichtigt. Der Veranstalter hat … die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben. Er hat die Konzepte und Empfehlungen der jeweiligen Sportfach- und -dachverbände umzusetzen.“

In der Begründung dazu heißt es weiter (Auszug):

Bislang gilt … auch für die Sportausübung das allgemeine Abstandsgebot … mit der Ausnahme für Gruppen von bis zu 10 Personen …

„Diese Ausnahme wird nunmehr auf den Wettkampfbetrieb und Sportprüfungen in allen Sportarten sowie auf das darauf vorbereitende Training ausgeweitet. In diesen Bereichen gilt das Abstandsgebot nicht mehr. Dabei ist es unerheblich, ob die Wettkämpfe im Rahmen von Ligen, von Turnieren oder in anderer Form stattfinden. Mit der Ausnahmereglung wird der besonderen Bedeutung des Sportes für den präventiven und psychischen Gesundheitsheitsschutz Rechnung getragen. Im Regelfall wird der Mindestabstand bei der Sportausübung auch nicht dauerhaft unterschritten. Das Abstandsgebot gilt dagegen weiter bei Aktivitäten, die der eigentlichen Sportausübung vorangehen oder nachfolgen.

Zur Eindämmung der sich daraus ergebenden Infektionsgefahren werden für die Sportausübung in Gruppen von mehr als 10 Personen zusätzliche Anforderungen gestellt. So hat der Veranstalter – in aller Regel der jeweilige Sportverein – ein Hygienekonzept zu erstellen. Dessen Mindestinhalt ergibt sich aus § 4 Absatz 1 (der Landesverordnung). Außerdem muss das Hygienekonzept auch besondere Infektionsrisiken der jeweils ausgeübten Sportart berücksichtigen. Insbesondere soll festgelegt werden, dass die Gruppengröße nicht das – nach den Besonderheiten des jeweils ausgeübten Sports festzulegende – Maß überschreitet.

Darüber hinaus hat der Veranstalter bei Gruppen von mehr als 10 Personen nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben. Gehört der Veranstalter – entweder unmittelbar oder vermittelt über weitere Verbände – einem oder mehreren Sportverbänden auf Landes- oder Bundesebene an, hat er deren veröffentlichte Konzepte und Empfehlungen zur Eindämmung der Infektionsgefahr umzusetzen.

Weitere Folgepflichten des Veranstalters folgen aus § 4 Absatz 1 und 2. So hat er geeignete Maßnahmen zur Umsetzung des Hygienekonzepts zu gewährleisten und dem Gesundheitsamt darüber auf Anfrage Auskunft zu erteilen. Die Kontaktdaten hat er vier Wochen lang aufzubewahren und danach zu vernichten. Zu anderen Zwecken als zur Übermittlung an das zuständige Gesundheitsamt darf er sie nicht verwenden.

Auch im Anwendungsbereich von Absatz 5 gelten weiterhin die allgemeinen Vorgaben für die Sportausübung in § 11 Absatz 1 Nummern 2 bis 7, Absatz 2 und Absatz 3. So gelten beispielsweise besondere Anforderungen an Toiletten nach § 3 Absatz 4 Satz 1; für andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Duschen sowie für Sammelumkleiden ist ein Hygienekonzept nach § 3 Absatz 4 Satz 2 zu erstellen.“

Darüber hinaus wird in dieser jüngsten Ersatzverordnung noch einmal klargestellt, dass Zuschauerinnen und Zuschauer innerhalb geschlossener Räume weiterhin nicht zulässig sind.

Sollten die Infektionszahlen wieder dynamisch ansteigen, so werden die getroffenen Maßnahmen bei Bedarf unter Beteiligung der Sportverbände angepasst.

für den Vorstand:

Steffen Weber

17.000,- € zu vergeben!

Erinnerung

Peter Petersen Award

Der Wettbewerb für schleswig-holsteinische Schwimmvereine, Gliederungen der DLRG und Grundschulen

Welche Vereine haben im abgelaufenen Schuljahr 2019/2020 die meisten Bronzeabzeichen und/oder SwimStars-Abzeichen in schwarz abgenommen?

Den Gewinnern des Wettbewerbs winken Geldpreise im Gesamtwert von 51.000,-€.

Die Gesamtfördersumme von 51.000,-€ wird zu gleichen Teilen auf SHSV, DLRG und Grundschulen aufgeteilt. Auf den SHSV entfällt somit ein Fördersummenanteil von 17.000,-€.

Im SHSV werden folgende Förderpreise vergeben:

Platz 1:        3.000,-€

Platz 2 -3:    2.000,-€

Platz 4 -7:    1.000,-€

Platz 8 -15:     750,-€

Die Ausschreibung, die Ausschreibungsbedingungen und das Prüfungsbuch stehen auf der SHSV Homepage: www.SHSV.de

Der Wettbewerbszeitraum ist das Schuljahr 2019/2020. Er beginnt am 01.08.2019 und endet am 31.07.2020.

Achtung neues Datum für die Einreichung des Prüfungsbuchs:

Die Nachweispflicht endet am 18.09.2020 um 23.59Uhr.