Förderprogramm Lehrschwimmbecken

In einer Umfrage hat der SHSV in den vergangenen Tagen bei 23 Bädern in Schleswig-Holstein Informationen zur Wiederaufnahme des Schwimmbetriebs eingeholt. Dabei gab es erfreulicherweise zwar nur noch ein Bad, das den Schwimmbetrieb noch nicht wieder aufgenommen hatte, besorgniserregend ist aber noch immer die Situation in den Lehrschwimmbecken. Gut 50% der Lehrschwimmbecken waren noch nicht wieder geöffnet. Vor dem Hintergrund, dass seit dem Lockdown nahezu ein halber Jahrgang, also landesweit schätzungsweise etwa 10.000 Kinder, die in dieser Zeit normalerweise eine Schwimmausbildung erhalten hätten, nicht ausgebildet werden konnten, sehen wir es als eine der vordringlichsten Aufgaben an, jede nutzbare, freie Wasserfläche für die Ausbildung unserer Kinder freizugeben. Gerade die Lehrschwimmbecken spielen in der Schwimmausbildung von Kindern eine tragende Rolle.

Der SHSV unterstützt daher bis zum 13.Dezember 2020 jede Initiative Seitens seiner Mitgliedsvereine, die zu einer Unterrichtseinheit in einem Lehrschwimmbecken von Minimum 40 Minuten Dauer führt, mit 5,- € pro Unterrichtseinheit.

Die Gesamtfördersumme ist auf 20.000,-€ beschränkt.

Erforderlich sind dafür lediglich Datum und Uhrzeit der entsprechenden Unterrichtseinheit, sowie die bestätigende Unterschrift des örtlichen Schwimmmeisters auf dem Antragsformular LB Förderantrag. Bitte schicken Sie das Antragsformular anschließend unter Angabe Ihrer Kontoverbindung per mail an die SHSV-Geschäftsstelle (info@shsv.lsv-sh.de)

Sollten die beantragten Fördergelder die Gesamtfördersumme übersteigen, wird der Förderbetrag anteilig vergeben. Die Förderung wird deshalb erst nach dem 13. Dezember ausgezahlt.

 

Haide Klüglein… die „Grande Dame des FSK“

Geboren: 09.02.1939 in Magdeburg

Gestorben: 28.07.2020 in Flensburg im Alter von 81 Jahren

 

Haide war 36 Jahre im Flensburger Schwimmklub Mitglied, zuletzt Ehrenmitglied seit 2009. Sie ist eine der Pioniere der Mastersbewegung im Schwimmsport.

 

Wir haben Haide immer als sehr resolute und engagierte Masterswartin kennen gelernt, dieses Amt begleitete sie 20 Jahre bis 2008. Zu ihrer Zeit waren wir stärkste Mannschaft auf vielen Wettkämpfen, besonders die SHSV-Meisterschaften lagen ihr am Herzen. Sie kannte jeden und seine Leistung besser als viele selbst, oft mit dem Blick auf die jährliche Stadtehrung. Haide hat geschoben und bewegt und als Lektorin genau geschaut und notiert. Unsere Vereinszeitung hat sie als Lektorin genauestens unter die Lupe genommen. Beim Korrekturlesen war Haide durchaus streng, was uns aber die beruhigende Sicherheit gab, dass sich keine Flüchtigkeitsfehler oder orthographischen Schnitzer eingeschlichen haben… liebevoll sagten wir auch, dass jeder Bericht „gehaidet“ wurde.

 

Wir kannten sie aber auch als sehr sensiblen und verletzbaren Menschen. Ihre Seele hat gelitten, vermutlich nicht nur die letzten Jahre nach Eckis Tod, sondern seit dem Tod ihres Vaters in Stalingrad. Ihre Mutter arbeitete in Magdeburg als Lehrerin und wird nach einer wohl nicht linientreuen Aussage verhört. Dabei riet man ihr unter laufenden Wasserhahn, dass es Zeit für sie wäre.

Noch am selben Abend packte die Mutter sämtliche Sachen und die Kinder (Haide und ihren Bruder) und floh in den Westen. Die Oma wurde nachgeholt.

 

Ecki stand und lebte als promovierter Statistiker beim KBA zu einer sehr konservativen Familiendynastie.

 

Statistiken liebte auch Haide, sie führte diese bis zum Schluss für die Erfolge der Masters des FSK, auch für die Stadtmeisterehrung.

 

Haide hat sich außerordentlich für den Schwimmsport verdient gemacht und durch ihre Teilnahmen an Freiwasserweltmeisterschaften einen nationalen Ruf geschaffen. Sie ist noch mit AK70 5 km im Freiwasser geschwommen.

Auszeichnungen:

Die Stadt Flensburg zeichnete Haide Klüglein 2006 mit der Verdienstnadel in Gold, 2009 mit der Verdienstnadel in Bronze und für ihre Norddeutsche Meisterschaft über 50 m Rückenschwimmen 2015 mit der Verdienstnadel in Silber aus. Vom Sportverband Flensburg erhielt sie 2007 den Ehrenbecher der 1. Stufe, vom Landessportverband Schleswig-Holstein 2011 die Meisterschaftsplakette und vom Schleswig-Holsteinischen Schwimmverband 2004 die Ehrennadel.   

ULRIKE THIELEMANN

Rekorde:

Erfolge:

Weitere Infos: https://www.swimcharts.de/detail/pers=14527                                                                                                                                                         https://de.wikipedia.org/wiki/Haide_Klüglein

Corona – weitere Lockerungen für das wettkampfvorbereitende Training

Am vergangenen Mittwoch hat ein Spitzengespräch zwischen Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack, Gesundheitsminister Heiner Garg, Vertretern des Landessportverbandes und Vertretern insbesondere der von den bisherigen Einschränkungen besonders betroffenen Ballsportverbände zu weiteren Lockerungen für weitere Bereiche des Sports in nahezu allen Sportarten geführt. In der Ersatzverkündung der Landesverordnung zur Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung vom 14. August 2020, die am 19. August in Kraft tritt, heißt es in §11, Absatz 5 (Auszug):

„(5) Beim vorbereitenden Training auf Wettkämpfe und Sportprüfungen sowie bei Wettkämpfen und Sportprüfungen gilt das Abstandsgebot … nicht. Wenn mehr als 10 Personen teilnehmen, hat der Veranstalter nach Maßgabe … ein Hygienekonzept zu erstellen, das auch das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart berücksichtigt. Der Veranstalter hat … die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben. Er hat die Konzepte und Empfehlungen der jeweiligen Sportfach- und -dachverbände umzusetzen.“

In der Begründung dazu heißt es weiter (Auszug):

Bislang gilt … auch für die Sportausübung das allgemeine Abstandsgebot … mit der Ausnahme für Gruppen von bis zu 10 Personen …

„Diese Ausnahme wird nunmehr auf den Wettkampfbetrieb und Sportprüfungen in allen Sportarten sowie auf das darauf vorbereitende Training ausgeweitet. In diesen Bereichen gilt das Abstandsgebot nicht mehr. Dabei ist es unerheblich, ob die Wettkämpfe im Rahmen von Ligen, von Turnieren oder in anderer Form stattfinden. Mit der Ausnahmereglung wird der besonderen Bedeutung des Sportes für den präventiven und psychischen Gesundheitsheitsschutz Rechnung getragen. Im Regelfall wird der Mindestabstand bei der Sportausübung auch nicht dauerhaft unterschritten. Das Abstandsgebot gilt dagegen weiter bei Aktivitäten, die der eigentlichen Sportausübung vorangehen oder nachfolgen.

Zur Eindämmung der sich daraus ergebenden Infektionsgefahren werden für die Sportausübung in Gruppen von mehr als 10 Personen zusätzliche Anforderungen gestellt. So hat der Veranstalter – in aller Regel der jeweilige Sportverein – ein Hygienekonzept zu erstellen. Dessen Mindestinhalt ergibt sich aus § 4 Absatz 1 (der Landesverordnung). Außerdem muss das Hygienekonzept auch besondere Infektionsrisiken der jeweils ausgeübten Sportart berücksichtigen. Insbesondere soll festgelegt werden, dass die Gruppengröße nicht das – nach den Besonderheiten des jeweils ausgeübten Sports festzulegende – Maß überschreitet.

Darüber hinaus hat der Veranstalter bei Gruppen von mehr als 10 Personen nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben. Gehört der Veranstalter – entweder unmittelbar oder vermittelt über weitere Verbände – einem oder mehreren Sportverbänden auf Landes- oder Bundesebene an, hat er deren veröffentlichte Konzepte und Empfehlungen zur Eindämmung der Infektionsgefahr umzusetzen.

Weitere Folgepflichten des Veranstalters folgen aus § 4 Absatz 1 und 2. So hat er geeignete Maßnahmen zur Umsetzung des Hygienekonzepts zu gewährleisten und dem Gesundheitsamt darüber auf Anfrage Auskunft zu erteilen. Die Kontaktdaten hat er vier Wochen lang aufzubewahren und danach zu vernichten. Zu anderen Zwecken als zur Übermittlung an das zuständige Gesundheitsamt darf er sie nicht verwenden.

Auch im Anwendungsbereich von Absatz 5 gelten weiterhin die allgemeinen Vorgaben für die Sportausübung in § 11 Absatz 1 Nummern 2 bis 7, Absatz 2 und Absatz 3. So gelten beispielsweise besondere Anforderungen an Toiletten nach § 3 Absatz 4 Satz 1; für andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Duschen sowie für Sammelumkleiden ist ein Hygienekonzept nach § 3 Absatz 4 Satz 2 zu erstellen.“

Darüber hinaus wird in dieser jüngsten Ersatzverordnung noch einmal klargestellt, dass Zuschauerinnen und Zuschauer innerhalb geschlossener Räume weiterhin nicht zulässig sind.

Sollten die Infektionszahlen wieder dynamisch ansteigen, so werden die getroffenen Maßnahmen bei Bedarf unter Beteiligung der Sportverbände angepasst.

für den Vorstand:

Steffen Weber

17.000,- € zu vergeben!

Erinnerung

Peter Petersen Award

Der Wettbewerb für schleswig-holsteinische Schwimmvereine, Gliederungen der DLRG und Grundschulen

Welche Vereine haben im abgelaufenen Schuljahr 2019/2020 die meisten Bronzeabzeichen und/oder SwimStars-Abzeichen in schwarz abgenommen?

Den Gewinnern des Wettbewerbs winken Geldpreise im Gesamtwert von 51.000,-€.

Die Gesamtfördersumme von 51.000,-€ wird zu gleichen Teilen auf SHSV, DLRG und Grundschulen aufgeteilt. Auf den SHSV entfällt somit ein Fördersummenanteil von 17.000,-€.

Im SHSV werden folgende Förderpreise vergeben:

Platz 1:        3.000,-€

Platz 2 -3:    2.000,-€

Platz 4 -7:    1.000,-€

Platz 8 -15:     750,-€

Die Ausschreibung, die Ausschreibungsbedingungen und das Prüfungsbuch stehen auf der SHSV Homepage: www.SHSV.de

Der Wettbewerbszeitraum ist das Schuljahr 2019/2020. Er beginnt am 01.08.2019 und endet am 31.07.2020.

Achtung neues Datum für die Einreichung des Prüfungsbuchs:

Die Nachweispflicht endet am 18.09.2020 um 23.59Uhr.

Corona – weitere Lockerungen für den Schwimmsport in Schleswig-Holstein

Nachdem seit dem vergangenen Montag die neue Ersatzverkündung den Betrieb von Schwimm- Frei- und Spaßbädern unter bestimmten Auflagen wieder möglich gemacht hat, sind die Hürden zur Wiederaufnahme des Trainings- und Ausbildungsbetriebes in den Vereinen unter den dort beschriebenen Voraussetzungen landesweit erneut deutlich kleiner geworden.

Gemäß §11, Abs.1  dieser Ersatzverfügung gelten für die Ausübung von Sport innerhalb und außerhalb von Sportanlagen abweichend von §§ 3 und 5 u.a. folgende Voraussetzungen:

  1. das Abstandsgebot aus § 2 Absatz 1 ist einzuhalten.
  2. das Kontaktverbot nach § 2 Absatz 4 gilt nicht.
  3. bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten sind entsprechende Hygienemaßnahmen einzuhalten;
  4. soweit der Sport in Sportanlagen ausgeübt wird, haben Zuschauerinnen und Zuschauer keinen Zutritt; dies gilt nicht im Falle der Ausrichtung von Wettkämpfen nach Ziffer 5;
  5. für Wettkämpfe gelten die Anforderungen der §§ 3 bis 5 entsprechend;
  6. die Vorschriften aus § 3 Absatz 4 sind anzuwenden;
  7. vom Deutschen Olympischen Sportbund oder von einzelnen Sportfachverbänden entwickelte Empfehlungen werden vor Aufnahme des Sportbetriebs umgesetzt und vor Ort mit dem Hinweis auf deren Verbindlichkeit ausgehängt.

Insbesondere Punkt 2 hat in den letzten Tagen bei vielen Sportfachverbänden für Klärungsbedarf gesorgt. Am gestrigen Mittwoch teilte der Landessportverband mit, nachfolgende Information aus dem Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung erhalten zu haben:

„Gruppen von 10 Personen dürfen auch ohne das Einhalten der Abstandsregeln Sport ausüben. Auf die Sportart kommt es nicht an; auch kontaktintensive Sportarten wie Kampfsport können ausgeübt werden. Bei der Ausübung von Sport gilt das allgemeine Abstandsgebot aus § 2 Abs. 1 der Corona-Verordnung. Dabei gilt ebenfalls die Ausnahme nach § 2 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, wonach der Mindestabstand von 1,5 Metern bei Zusammenkünften zu privaten Zwecken mit bis zu 10 Personen nicht eingehalten werden muss. Dies ist bei der Ausübung von Sport in einer Gruppe bis zu 10 Personen stets der Fall, weil sich die Personen zu einem privaten Zweck, nämlich der Ausübung von Sport, treffen.“

Nachfragen Seitens des SHSV im Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung haben ergeben, dass dies auch für den Schwimmsport gilt.

Das bedeutet, dass Schwimmer*innen fester Trainingsgruppen bis zu 10 Personen nun auch wieder gemeinsam auf einer Bahn schwimmen dürfen (bislang ist Training zur Einhaltung der Abstandsregeln nur auf der Doppelbahn möglich),  ohne die Abstandsregeln zueinander  einhalten zu müssen. Innerhalb der Gruppen darf auch wieder überholt werden und auch der Begegnungsverkehr auf der Bahn ist wieder erlaubt. Ebenso dürfen sich die Mitglieder dieser Trainingsgruppen in den Serienpausen wieder am Bahnenende zusammenfinden.

Im Ausbildungsbetrieb in den Lehrschwimmbecken und auf den Schwimmbahnen, im Synchronschwimmen, Wasserball oder im Rahmen der Fittnessprogramme gelten die Grundsätze nach §11, Abs.1, Punkt 2 ebenfalls.

Weiterhin ist jedoch mit der Umsetzung von §11, Abs. 1, Punkt 2 die Einhaltung der Abstandsregeln gemäß Punkt 1 verbunden. Das bedeutet, dass z.B. beim Schwimmen die Nachbarbahn zu einer solchen 10er-Gruppe weiterhin frei bleiben muss, um den Abstandsregeln Genüge zu tun. Hier sind die Details mit den örtlichen Badbetreibern abzustimmen.

Darüber hinaus empfehlen wir allen Vereinen, die Gruppen über einen möglichst langen Zeitraum zusammenzuhalten.  Ein Wechsel von Gruppenmitgliedern verschiedener Gruppen während einer Trainingseinheit muss selbstverständlich unterbleiben. Aber auch von Trainingseinheit zu Trainingseinheit sollte die Gruppenzusammensetzung möglichst nicht verändert werden. Empfehlenswert ist in jedem Fall auch die Zusammensetzung der Gruppe schriftlich festzuhalten.

Im Sinne der Corona-Prävention empfehlen wir aber trotz der hier beschriebenen Lockerungsmöglichkeiten die Vorgaben des DSV-Leitfadens wo immer dies möglich ist, auch weiterhin einzuhalten, bis die Gefahr der Pandemie sicher gebannt ist.

für den Vorstand,

Steffen Weber

 

Verbandstag 2020 – Es ist vollbracht!

51 Vereine, alle 12 Kreisschwimmverbände und zwei Ehrenmitglieder im SHSV waren der Aufforderung gefolgt, ihre Stimmzettel im Rahmen der Onlinewahlen zum diesjährigen Verbandstag des SHSV abzugeben.

Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht hatte es erst möglich gemacht, die notwendigen Beschlüsse des diesjährigen Verbandstages auch ohne Versammlung – also auf dem Wege der elektronischen Kommunikation – zu fassen, sofern alle Mitglieder beteiligt würden und bis zu dem vom SHSV gesetzten Verbandstagstermin (30.05.2020) mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben und – alle Beschlüsse mit der erforderlichen Mehrheit gefasst würden.

Dank des überaus engagierten Einsatzes unserer Geschäftsstellenleiterin, Frau Cornelia Riebenstein, kam die geforderte Anzahl von Stimmabgaben fristgerecht zusammen. Der Vorstand des SHSV dankt allem Mitgliedsvereinen, Kreisschwimmverbänden und Ehrenmitgliedern, die mit der Abgabe ihrere Stimmzettel zu der wohl ungewöhnlichsten Durchführung eines Verbandstages in der Geschichte des SHSV beigetragen haben.

Zugleich möchten wir uns an dieser Stelle auch für das große Vertrauen danken, dass Sie uns mit Ihren  Abstimmungsergebnissen entgegengebracht haben. Mit Ihrem Votum im Rücken hoffen wir, Ihnen auch zukünftig bei allen Ihren Anliegen rund um den Schwimmsport in unserem Land zur Seite stehen zu können. Mein ganz persönlicher Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Vorstands-, Präsidiums-, und Ausschussmitgliedern, allen hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im SHSV, sowie den Mitgliedern des Schiedsamts und der Kassenprüfung.

Für den Vorstand

Steffen Weber

Dany Rühe kommt für Holger Bull

Nach 10 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit im Präsidium des SHSV hat Holger Bull sein Amt als Fachwart für Schule und Verein,  zum 30.05.2020 niedergelegt. In diesen Jahren hat er vor allem auf dem schulpolitischen Sektor immer wieder die Interessen des SHSV gegenüber den Ministerien für Bildung, Wissenschaft und Kultur, aber auch gegenüber den Medien und der Presse vertreten. Darüber hinaus lag sein Focus jahraus, jahrein auf der Durchführung der Wettkämpfe um den Landesentscheid „Schwimmen“ im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“. Viele unserer jugendlichen Mitglieder werden sich ein Leben lang gerne an diese Meisterschaften erinnern. Die für unsere Mitgliedsvereine so wichtige Verbindung zu den Schulen in Schleswig-Holstein hat Holger Bull in seiner Amtszeit maßgeblich mitgestaltet, aufrechterhalten und gefördert.  Der Vorstand und das Präsidium des SHSV danken Holger Bull für seine umfangreichen Dienste für den SHSV.  Seine Verabschiedung folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Mit 144 „Ja“-Stimmen hat der Verbandstag am 30.05.2020 Dany Rühe, Schulleiterin an der Till-Eulenspiegel-Grundschule in Mölln und ehemalige Kreisschulsportbeauftragte im Kreissportverband Herzogtum Lauenburg als seine Nachfolgerin im Amt bestätigt. Seit vielen Jahren ist sie bereits dem Schwimmsport verfallen, hat sich dort immer wieder sehr stark ehrenamtlich für die Förderung des Schwimmens, insbesondere von Kindern und Jugendlichen engagiert und verfügt über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrung auf dem Gebiet der Kooperationsarbeit zwischen den Schulen in unserem Land und den Mitgliedsvereinen des SHSV. Wir wünschen Dany Rühe für ihr neues Amt einen guten Start und vor allem viel Spass und viel Erfolg.

Für den Vorstand,

Steffen Weber

Christian Potratz übernimmt Schiedsgerichtsvorsitz

Mit 146 „Ja“-Stimmen hat der Verbandstag Christian Potratz, Rechtsanwalt aus Lübeck und allen Wasserballern im SHSV bestens bekannt als Spieler und als Schiedsrichter, zum neuen Vorsitzenden des Schiedsgerichts gewählt. Er löst damit Ernst Hinrichsen, als langjährigen Schiedsgerichtsvorsitzenden ab. Der Vorstand und das Präsidium des SHSV danken Ernst Hinrichsen für sein Engagement im Schiedsgericht. Ihm und seinem Team ist es zu verdanken, dass der SHSV über viele Jahre hinweg stets ohne nenneswerte Schiedsgerichtsverfahren auskommen konnte. Wir wünschen Christian Potratz viel Spass und einen ebensolchen Erfolg in seinem neuen Amt. Die Verabschiedung von Ernst Hinrichsen findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Für den Vorstand,

Steffen Weber

 

Wiedereröffnung der Schwimmbäder vorbereiten

§11, Abs 3 der Ersatzverkündung der Landesverordnung vom 16.Mai besagt, dass der Betrieb von Schwimm-, Frei- und Spaßsbädern untersagt ist. Dennoch sind vielerorts in Schleswig-Holstein Bäder nicht nur betriebsbereit, sondern werden auch durch die in Abs.4 beschriebenen Personengruppen genutzt.

Aufgrund der in Abs. 4 genannten Möglichkeit, dass die zuständigen Behörden (örtliche Gesundheitsämter) die Nutzung auch für nicht mehr näher bezeichnete Kaderathletinnen und Kaderathleten und deren Trainer*innen zulassen können, haben einige Vereine bereits entsprechende Anträge zur Wiederaufnahme des Trainings ihrer Leistungsgruppen gestellt oder werden dies in Kürze tun.

Voraussetzung für eine Genehmigung eines solchen Antrags ist, dass gem §4, Abs. 1 ein Hygienekonzept erstellt und der Ausschluss des Zugangs für weitere Personen sichergestellt wird. Die Erfüllung dieser Auflage wird voraussichtlich auch erforderlich sein, wenn die Bäder in einer der kommenden Lockerungsphasen für weitere Nutzergruppen freigegeben werden.

Das Hygienekonzept wird i.d.R. in Kooperation mit dem Badbetreiber erstellt und/oder abgestimmt. Vereinen und /oder Kreisschwimmverbänden wird empfohlen, sich frühzeitig mit bei der Erstellung eines entsprechenden Hygienekonzepts auseinanderzusetzen. Dabei wird neben der Erfüllung aller in §11, Abs. 1 genannten Forderungen noch einmal dringend empfohlen, sich möglichst eng an den Vorgaben des DSV-Leitfaden zu orientieren.

Für den Vorstand,

Steffen Weber

Pressemitteilung des Landessportverbands

LSV-Präsident Tiessen begrüßt neue Landesverordnung

  • Ausübung von Sport unter Bedingungen gestattet
  • Startsignal zum Wiedereinstieg in das Vereinsleben

Der Präsident des Landessportverbandes Schleswig-Holstein (LSV), Hans-Jakob Tiessen, hat heute (16. Mai) die neue Corona-Landesverordnung und die resultierenden weiteren Lockerungen für die Ausübung von Sport positiv bewertet:

„Ich begrüße die Entscheidung der Landesregierung, nunmehr die Möglichkeit der Nutzung nahezu aller Sportanlagen drinnen und draußen geschaffen zu haben − unter genau festgelegten Bedingungen. Für die über 2.500 im Landessportverband organisierten Sportvereine ist dies das lang erhoffte Startsignal zum Wiedereinstieg in ein reguläres Vereinsleben“, so Tiessen.

„Die Sportvereine haben sich gerade in dieser Krise als stabile gesellschaftliche Kraft mit einer sehr hohen sozialen Bindungsfähigkeit erwiesen. Ich bin daher zuversichtlich, dass die Sportvereine auch diese nächste Phase der Lockerungen mit einer hohen Eigenverantwortung erfolgreich begleiten werden. Dabei ist eines klar: Die Corona-Krise ist noch nicht überwunden. Oberstes Gebot ist und bleibt die Gesundheit in der gesamten Bevölkerung. Die Pandemie muss weiter erfolgreich eingedämmt werden. Ein verantwortungsvolles und umsichtiges Handeln aller Sportlerinnen und Sportler wird hierbei einen wichtigen Beitrag leisten können“, so der LSV-Präsident weiter.

Tiessen richtete dabei auch schon den Blick in die Zukunft: Perspektivisch müsse auch die Öffnung der Schwimmbäder für den Vereinssport geprüft werden. „Das Schwimmen ist für die Menschen in unserem Land zwischen den Meeren elementar. Es gibt hervorragende Konzepte der Schwimmverbände auf Landes- und Bundesebene, wie auch für den Schwimmsport und die Schwimmausbildung ein behutsamer Wiedereinstieg unter Einhaltung aller erforderlichen Gesundheitsregeln ermöglicht werden kann“, sagte Tiessen.