Lehrwesen – Lizenzverlängerungen 2020

Lizenzverlängerungen

Alle Lizenzen, die am 31.12.2020 ablaufen, können auf Grund der derzeitigen Situation und der Empfehlung des DOSB mit einem formlosen Schreiben des jeweiligen Vereines um ein Jahr, bis zum 31.12.2021, verlängert werden. Dieses Schreiben muss bis zum 15.12.2020 bei uns in der Geschäftsstelle (info@shsv.de) eingegangen sein.

Wird die formlose Verlängerung durch Corona genutzt, so müssen die Fortbildungspunkte bis zum 31.12.2021  eingereicht werden, um die C-Lizenz bis zum 31.12.2024 und die B-Lizenzen bis zum 31.12.2023 zu verlängern.

Bei Fragen wendet Euch an uns per Mail: br@lehre.shsv.de

Euer SHSV- Bildungsteam

SHSV-Wettkämpfe im Herbst 2020

Liebe Sportfreunde,

nachdem wir das Glück hatten, im August im Freibad einen Wettkampf durchführen zu können, ist der Ausblick auf die Zeit bis Weihnachten wenig erfreulich.

Der Nordvergleich in Goslar musste abgesagt werden, da nicht absehbar ist, dass eine Veranstaltung mit dieser Teilnehmerzahl Ende November auch durchführbar ist.

Der DMS-J Landesentscheid in Niebüll muss ebenfalls abgesagt werden, da Staffelwettbewerbe bei den aktuellen Abstandregelungen nicht durchführbar sind.

Der NOP 2020 kann nicht im September/Oktober durchgeführt werden, da Veranstaltungen mit dieser Teilnehmerzahl aktuell in Schwimmhallen nicht genehmigungsfähig sind. Wir arbeiten aber daran, dass wir eventuell im Dezember in geänderter Form (eine Veranstaltung, direktes Finale) noch etwas realisieren können. Insofern wird der NOP 2020 noch nicht endgültig abgesagt, sondern vorerst weiter verschoben.

Zwar hat uns die Uni-Halle in Kiel den Termin für die SHSV-Kurzbahn Ende Oktober gekündigt, wir sind aber mit einem ausgearbeiteten Hygienekonzept bei der Uni vorstellig geworden, welches aus unserer Sicht eine Durchführung der Meisterschaften ermöglicht. Insofern sind wir hier noch optimistisch, wenngleich es sein kann, dass der Termin erst im November liegen könnte. Wir werden es sehen.

In Vorbereitung der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Dezember in Dortmund planen wir, einen Einladungswettkampf des SHSV auf einer 50m Bahn unmittelbar vor Ende des DJaM-Qualifikations-Zeitraumes durchzuführen, um potentiellen Kandidaten den Sprung unter die TOP 16 der deutschen Bestenliste zu ermöglichen. Dies ist in diesem Jahr die Voraussetzung zur Startberechtigung in Dortmund (so der inoffizielle aktuelle Stand). Einladungswettkampf deshalb, um die Teilnehmerzahl gering zu halten, auf den möglichen Teilnehmerkreis in Dortmund zu beschränken und damit die Chancen auf eine Genehmigung dieser Veranstaltung zu erhöhen. Weitere Infos folgen.

Zu den Veranstaltungen Anfang 2021 werden wir zu gegebener Zeit Entscheidungen treffen.

Bleibt gesund und viele Grüße! <Re>

Haide Klüglein… die „Grande Dame des FSK“

Geboren: 09.02.1939 in Magdeburg

Gestorben: 28.07.2020 in Flensburg im Alter von 81 Jahren

 

Haide war 36 Jahre im Flensburger Schwimmklub Mitglied, zuletzt Ehrenmitglied seit 2009. Sie ist eine der Pioniere der Mastersbewegung im Schwimmsport.

 

Wir haben Haide immer als sehr resolute und engagierte Masterswartin kennen gelernt, dieses Amt begleitete sie 20 Jahre bis 2008. Zu ihrer Zeit waren wir stärkste Mannschaft auf vielen Wettkämpfen, besonders die SHSV-Meisterschaften lagen ihr am Herzen. Sie kannte jeden und seine Leistung besser als viele selbst, oft mit dem Blick auf die jährliche Stadtehrung. Haide hat geschoben und bewegt und als Lektorin genau geschaut und notiert. Unsere Vereinszeitung hat sie als Lektorin genauestens unter die Lupe genommen. Beim Korrekturlesen war Haide durchaus streng, was uns aber die beruhigende Sicherheit gab, dass sich keine Flüchtigkeitsfehler oder orthographischen Schnitzer eingeschlichen haben… liebevoll sagten wir auch, dass jeder Bericht „gehaidet“ wurde.

 

Wir kannten sie aber auch als sehr sensiblen und verletzbaren Menschen. Ihre Seele hat gelitten, vermutlich nicht nur die letzten Jahre nach Eckis Tod, sondern seit dem Tod ihres Vaters in Stalingrad. Ihre Mutter arbeitete in Magdeburg als Lehrerin und wird nach einer wohl nicht linientreuen Aussage verhört. Dabei riet man ihr unter laufenden Wasserhahn, dass es Zeit für sie wäre.

Noch am selben Abend packte die Mutter sämtliche Sachen und die Kinder (Haide und ihren Bruder) und floh in den Westen. Die Oma wurde nachgeholt.

 

Ecki stand und lebte als promovierter Statistiker beim KBA zu einer sehr konservativen Familiendynastie.

 

Statistiken liebte auch Haide, sie führte diese bis zum Schluss für die Erfolge der Masters des FSK, auch für die Stadtmeisterehrung.

 

Haide hat sich außerordentlich für den Schwimmsport verdient gemacht und durch ihre Teilnahmen an Freiwasserweltmeisterschaften einen nationalen Ruf geschaffen. Sie ist noch mit AK70 5 km im Freiwasser geschwommen.

Auszeichnungen:

Die Stadt Flensburg zeichnete Haide Klüglein 2006 mit der Verdienstnadel in Gold, 2009 mit der Verdienstnadel in Bronze und für ihre Norddeutsche Meisterschaft über 50 m Rückenschwimmen 2015 mit der Verdienstnadel in Silber aus. Vom Sportverband Flensburg erhielt sie 2007 den Ehrenbecher der 1. Stufe, vom Landessportverband Schleswig-Holstein 2011 die Meisterschaftsplakette und vom Schleswig-Holsteinischen Schwimmverband 2004 die Ehrennadel.   

ULRIKE THIELEMANN

Rekorde:

Erfolge:

Weitere Infos: https://www.swimcharts.de/detail/pers=14527                                                                                                                                                         https://de.wikipedia.org/wiki/Haide_Klüglein

SHSV-Sprint-Mehrkampfmeisterschaft – ein fast normaler Wettkampf

Es ist geschafft – nach viel Bangen und Zittern, Absage, Änderung der Landesverordnung, erneuter Beantragung, Genehmigung durch das Gesundheitsamt und viel, viel Arbeit durch das Organisationsteam haben wir die Meisterschaften im Elmshorner Badepark erfolgreich über die Bühne gebracht.

Vieles war wegen der aktuellen Umstände neu, Maske tragen, anreisen zu festgelegten Zeiten nacheinander, einschwimmen in Wellen und noch einiges mehr, das 6-seitige Hygienekonzept hatte schon einige ungewohnte Aufgaben beschrieben, trotzdem waren 20 Vereine mit 200 Sportlern und 800 Starts nicht davon abzubringen, diese Herausforderung anzunehmen.

Vorher hatte das Organisationsteam die Raumordnung mit Markierungen und Absperrungen im großzügigen Badepark umzusetzen,

die ganze Wiese war übersät von Kreisen, die für den Wettkampf die Heimatbasis einer maximal 10-köpfigen Gruppe war, von der Booster-Box auf dem orangenen Mittelpunkt bis zur mobilen Umkleidekabine war alles vertreten.

 

 

 

 

 

 

Neben dem Fehlen der Dusch- und Umkleidemöglichkeiten war auch das Einschwimmen auf Doppelbahn im Kreis etwas anders als gewohnt, aber alle Sportler waren gut vorbereitet, und so konnte das Einschwimmen in 3 Wellen auch in 90 Minuten problemlos über die Bühne gebracht werden.

Nach der 2. Strecke klappte die Vorstart-Einordnung schon fast selbstständig,

 

 

 

 

 

und am wohl vorläufig letzten Sommertag wurden alle für ihre Disziplin und Konzentration mit 25 Grad und Sonnenschein belohnt. Der erste Regenschauer kam erst nach dem Abbau der Arena.

An dieser Stelle bedanke ich mich persönlich und auch im Namen des SHSV bei

  • den Stadtwerken Elmshorn und dem Badepark für die umfassende Unterstützung,
  • beim Gesundheitsamt für die schnelle Genehmigung, sodass wir den Wettkampf überhaupt organisieren durften,
  • beim Organisationsteam und den zahlreichen Helfern, es musste ja eine Menge mehr bewegt werden als früher,
  • beim Audio-Team Andreas und Nils, die dafür gesorgt haben, dass selbst im letzten Winkel alles zu hören war,
  • bei den Kampfrichtern, ohne die ja nun mal kein Wettkampf geht und
  • bei Euch – den Vereinen – Ihr wart super vorbereitet, es lief alles konzentriert und hochmotiviert ab, ich konnte nicht mal beim Einschwimmen abpfeifen, weil alle pünktlich alleine aus dem Becken waren. Der Ordnungsdienst hat mir in der Pause berichtet, so eine entspannte Veranstaltung hätten sie noch nicht erlebt, wo alles quasi von allein läuft.

Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.

Fazit: Wir alle waren froh, nach fast 6 Monaten endlich mal wieder einen Wettkampf bestreiten zu können, und alle zusammen haben wir gezeigt, dass selbst in diesen schwierigen Zeiten etwas geht, wenn man es will und wenn alle richtig mitziehen.

Danke!

 

Corona – weitere Lockerungen für das wettkampfvorbereitende Training

Am vergangenen Mittwoch hat ein Spitzengespräch zwischen Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack, Gesundheitsminister Heiner Garg, Vertretern des Landessportverbandes und Vertretern insbesondere der von den bisherigen Einschränkungen besonders betroffenen Ballsportverbände zu weiteren Lockerungen für weitere Bereiche des Sports in nahezu allen Sportarten geführt. In der Ersatzverkündung der Landesverordnung zur Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung vom 14. August 2020, die am 19. August in Kraft tritt, heißt es in §11, Absatz 5 (Auszug):

„(5) Beim vorbereitenden Training auf Wettkämpfe und Sportprüfungen sowie bei Wettkämpfen und Sportprüfungen gilt das Abstandsgebot … nicht. Wenn mehr als 10 Personen teilnehmen, hat der Veranstalter nach Maßgabe … ein Hygienekonzept zu erstellen, das auch das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart berücksichtigt. Der Veranstalter hat … die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben. Er hat die Konzepte und Empfehlungen der jeweiligen Sportfach- und -dachverbände umzusetzen.“

In der Begründung dazu heißt es weiter (Auszug):

Bislang gilt … auch für die Sportausübung das allgemeine Abstandsgebot … mit der Ausnahme für Gruppen von bis zu 10 Personen …

„Diese Ausnahme wird nunmehr auf den Wettkampfbetrieb und Sportprüfungen in allen Sportarten sowie auf das darauf vorbereitende Training ausgeweitet. In diesen Bereichen gilt das Abstandsgebot nicht mehr. Dabei ist es unerheblich, ob die Wettkämpfe im Rahmen von Ligen, von Turnieren oder in anderer Form stattfinden. Mit der Ausnahmereglung wird der besonderen Bedeutung des Sportes für den präventiven und psychischen Gesundheitsheitsschutz Rechnung getragen. Im Regelfall wird der Mindestabstand bei der Sportausübung auch nicht dauerhaft unterschritten. Das Abstandsgebot gilt dagegen weiter bei Aktivitäten, die der eigentlichen Sportausübung vorangehen oder nachfolgen.

Zur Eindämmung der sich daraus ergebenden Infektionsgefahren werden für die Sportausübung in Gruppen von mehr als 10 Personen zusätzliche Anforderungen gestellt. So hat der Veranstalter – in aller Regel der jeweilige Sportverein – ein Hygienekonzept zu erstellen. Dessen Mindestinhalt ergibt sich aus § 4 Absatz 1 (der Landesverordnung). Außerdem muss das Hygienekonzept auch besondere Infektionsrisiken der jeweils ausgeübten Sportart berücksichtigen. Insbesondere soll festgelegt werden, dass die Gruppengröße nicht das – nach den Besonderheiten des jeweils ausgeübten Sports festzulegende – Maß überschreitet.

Darüber hinaus hat der Veranstalter bei Gruppen von mehr als 10 Personen nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben. Gehört der Veranstalter – entweder unmittelbar oder vermittelt über weitere Verbände – einem oder mehreren Sportverbänden auf Landes- oder Bundesebene an, hat er deren veröffentlichte Konzepte und Empfehlungen zur Eindämmung der Infektionsgefahr umzusetzen.

Weitere Folgepflichten des Veranstalters folgen aus § 4 Absatz 1 und 2. So hat er geeignete Maßnahmen zur Umsetzung des Hygienekonzepts zu gewährleisten und dem Gesundheitsamt darüber auf Anfrage Auskunft zu erteilen. Die Kontaktdaten hat er vier Wochen lang aufzubewahren und danach zu vernichten. Zu anderen Zwecken als zur Übermittlung an das zuständige Gesundheitsamt darf er sie nicht verwenden.

Auch im Anwendungsbereich von Absatz 5 gelten weiterhin die allgemeinen Vorgaben für die Sportausübung in § 11 Absatz 1 Nummern 2 bis 7, Absatz 2 und Absatz 3. So gelten beispielsweise besondere Anforderungen an Toiletten nach § 3 Absatz 4 Satz 1; für andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Duschen sowie für Sammelumkleiden ist ein Hygienekonzept nach § 3 Absatz 4 Satz 2 zu erstellen.“

Darüber hinaus wird in dieser jüngsten Ersatzverordnung noch einmal klargestellt, dass Zuschauerinnen und Zuschauer innerhalb geschlossener Räume weiterhin nicht zulässig sind.

Sollten die Infektionszahlen wieder dynamisch ansteigen, so werden die getroffenen Maßnahmen bei Bedarf unter Beteiligung der Sportverbände angepasst.

für den Vorstand:

Steffen Weber

Absage des 10-Länderkampfs in Berlin

Liebe Sportfreunde,

die Sommerferien sind zu Ende und natürlich stellen sich alle die Frage, wie geht es weiter?

Wir können für die in Kürze startende Hallensaison noch keinerlei Aussagen treffen. Wie schon vor den Ferien ist nach wie vor völlig unklar, wann und unter welchen  Rahmenbedingungen Wettkampfveranstaltungen in einer Halle überhaupt wieder stattfinden können.

Wir sind zwar optimistisch und warten mit den Entscheidungen zu Absagen so lange es irgend möglich ist, im Moment können wir aber zu den verbleibenden SHSV-Veranstaltungen (NOP, Kurzbahn, DMS-J) keine Aussagen treffen. Sicher ist nur, das alles schwierig wird.

Das uns das nicht allein so geht, ist sicher nur ein schwacher Trost, aber aus ähnlichen Gründen musste der Berliner Schwimmverband bereits heute den bei den Jüngsten so beliebten 10-Länderkampf in Berlin für 2020 absagen. Das tut mir gerade bei unseren jüngsten Sportlern sehr leid, da die gemeinsame Busreise, die Übernachtung im Null-Sterne-Generator und der Wettkampf im großen Berlin für alle immer ein unvergessliches Erlebnis war.

Für den Norddeutschen Jugenländervergleich 2020 in Goslar wird eine Entscheidung Ende August fallen.

Trotz dieser wenig erfreulichen Meldungen wünsche ich allen einen unter diesen Umständen guten Saisonstart, haltet durch und macht bitte das Beste aus den sich bietenden Möglichkeiten vor Ort. <Re>

17.000,- € zu vergeben!

Erinnerung

Peter Petersen Award

Der Wettbewerb für schleswig-holsteinische Schwimmvereine, Gliederungen der DLRG und Grundschulen

Welche Vereine haben im abgelaufenen Schuljahr 2019/2020 die meisten Bronzeabzeichen und/oder SwimStars-Abzeichen in schwarz abgenommen?

Den Gewinnern des Wettbewerbs winken Geldpreise im Gesamtwert von 51.000,-€.

Die Gesamtfördersumme von 51.000,-€ wird zu gleichen Teilen auf SHSV, DLRG und Grundschulen aufgeteilt. Auf den SHSV entfällt somit ein Fördersummenanteil von 17.000,-€.

Im SHSV werden folgende Förderpreise vergeben:

Platz 1:        3.000,-€

Platz 2 -3:    2.000,-€

Platz 4 -7:    1.000,-€

Platz 8 -15:     750,-€

Die Ausschreibung, die Ausschreibungsbedingungen und das Prüfungsbuch stehen auf der SHSV Homepage: www.SHSV.de

Der Wettbewerbszeitraum ist das Schuljahr 2019/2020. Er beginnt am 01.08.2019 und endet am 31.07.2020.

Achtung neues Datum für die Einreichung des Prüfungsbuchs:

Die Nachweispflicht endet am 18.09.2020 um 23.59Uhr.

Verschiebung von Veranstaltungen (2)

Liebe Sportfreunde,

nach den ersten Möglichkeiten, das Vereinstraining unter den gegebenen Rahmenbedingungen wieder aufzunehmen, stellt sich natürlich die Frage, wann und wie wird es mit Wettkämpfen weitergehen?

Bis Ende August sind Großveranstaltungen untersagt, wobei man sich hier über den aktuellen Stand der Größen- und Risikoeinordnung von Veranstaltungen durch die Landesregierung informieren kann.

Die ursprüngliche Absicht, die SHSV-Freiwassermeisterschaften im Rahmen der NDM-FW nach den Sommerferien durchzuführen, lässt sich leider nicht umsetzen. Diese Meisterschaften müssen wir daher für dieses Jahr endgültig absagen.

Für die SHSV-Sprintmehrkampf- und -staffelmeisterschaften sind wir in Gesprächen mit dem Ausrichter in Elmshorn. Dort hat das Freibad wieder geöffnet und die aktuell zugelassene Zahl an gleichzeitigen Besuchern ist auf 500 festgesetzt worden. Da das Freibad relativ weitläufig ist und wir mit letztjährig 400 Teilnehmern plus Kampfgericht und Organisationskommitee unter der Marke von 500 gleichzeitigen Besuchern bleiben können, werden wir versuchen, ein Konzept genehmigt zu bekommen, das unter weitestgehender Einhaltung der Abstandsregeln wenigstens die Durchführung des Sprintmehrkampfes ermöglicht. Die Staffelwettkämpfe lassen sich bei diesen Rahmenbedingungen nicht durchführen.

Ob das allerdings genehmigungsfähig sein wird, muss sich erst noch zeigen, im Moment könnt Ihr alle nur die Daumen drücken, hoffen und, das schon einmal vorneweg, wenn das genehmigungsfähig ist, dann wird das auf jeden Fall eine Höchstleistung an Disziplin von jedem Einzelnen verlangen. Dazu kommt, dass definitiv keine Besucher zugelassen werden.

Wesentlich düsterer sieht es aktuell für die dann startende Hallensaison aus. Es ist im Moment nicht klar, wann und unter welchen  Rahmenbedingungen Veranstaltungen wie Schwimmwettkämpfe in einer Halle überhaupt wieder stattfinden können.

Wer die aktuellen Hygienekonzepte der Hallenbadbetreiber kennt, wird auch zu der Erkenntnis kommen, dass unter diesen Bedingungen die Durchführung eines Wettkampfes aktuell unmöglich ist. Entscheidender Punkt ist hier, dass bei der normalen Teilnehmerzahl eines Hallenwettkampfs die Abstandsregeln überwiegend nicht eingehalten werden können. Selbst eine Beschränkung der Teilnehmerzahl hilft aktuell nicht wirklich.

Es wird mit ziemlicher Sicherheit vor Ende der Sommerferien hierzu auch keine Konkretisierung geben, sodass wir im Moment zu den verbleibenden SHSV-Veranstaltungen (NOP, Kurzbahn, DMS-J) in diesem Jahr noch keine Aussagen treffen können.

Zum Thema Landeskader für die kommende Saison etc. gibt es in Kürze hier eine weitere Veröffentlichung.

Ich weiß, das ist im Moment alles nicht erfreulich, aber lasst den Mut nicht sinken, bleibt optimistisch, bleibt Euren Schwimmvereinen treu, kommt gesund durch den Sommer und trotz dieser schwierigen Bedingungen wünsche ich Euch schöne Ferien und viel Sonne! <Re>

Corona – weitere Lockerungen für den Schwimmsport in Schleswig-Holstein

Nachdem seit dem vergangenen Montag die neue Ersatzverkündung den Betrieb von Schwimm- Frei- und Spaßbädern unter bestimmten Auflagen wieder möglich gemacht hat, sind die Hürden zur Wiederaufnahme des Trainings- und Ausbildungsbetriebes in den Vereinen unter den dort beschriebenen Voraussetzungen landesweit erneut deutlich kleiner geworden.

Gemäß §11, Abs.1  dieser Ersatzverfügung gelten für die Ausübung von Sport innerhalb und außerhalb von Sportanlagen abweichend von §§ 3 und 5 u.a. folgende Voraussetzungen:

  1. das Abstandsgebot aus § 2 Absatz 1 ist einzuhalten.
  2. das Kontaktverbot nach § 2 Absatz 4 gilt nicht.
  3. bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten sind entsprechende Hygienemaßnahmen einzuhalten;
  4. soweit der Sport in Sportanlagen ausgeübt wird, haben Zuschauerinnen und Zuschauer keinen Zutritt; dies gilt nicht im Falle der Ausrichtung von Wettkämpfen nach Ziffer 5;
  5. für Wettkämpfe gelten die Anforderungen der §§ 3 bis 5 entsprechend;
  6. die Vorschriften aus § 3 Absatz 4 sind anzuwenden;
  7. vom Deutschen Olympischen Sportbund oder von einzelnen Sportfachverbänden entwickelte Empfehlungen werden vor Aufnahme des Sportbetriebs umgesetzt und vor Ort mit dem Hinweis auf deren Verbindlichkeit ausgehängt.

Insbesondere Punkt 2 hat in den letzten Tagen bei vielen Sportfachverbänden für Klärungsbedarf gesorgt. Am gestrigen Mittwoch teilte der Landessportverband mit, nachfolgende Information aus dem Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung erhalten zu haben:

„Gruppen von 10 Personen dürfen auch ohne das Einhalten der Abstandsregeln Sport ausüben. Auf die Sportart kommt es nicht an; auch kontaktintensive Sportarten wie Kampfsport können ausgeübt werden. Bei der Ausübung von Sport gilt das allgemeine Abstandsgebot aus § 2 Abs. 1 der Corona-Verordnung. Dabei gilt ebenfalls die Ausnahme nach § 2 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, wonach der Mindestabstand von 1,5 Metern bei Zusammenkünften zu privaten Zwecken mit bis zu 10 Personen nicht eingehalten werden muss. Dies ist bei der Ausübung von Sport in einer Gruppe bis zu 10 Personen stets der Fall, weil sich die Personen zu einem privaten Zweck, nämlich der Ausübung von Sport, treffen.“

Nachfragen Seitens des SHSV im Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung haben ergeben, dass dies auch für den Schwimmsport gilt.

Das bedeutet, dass Schwimmer*innen fester Trainingsgruppen bis zu 10 Personen nun auch wieder gemeinsam auf einer Bahn schwimmen dürfen (bislang ist Training zur Einhaltung der Abstandsregeln nur auf der Doppelbahn möglich),  ohne die Abstandsregeln zueinander  einhalten zu müssen. Innerhalb der Gruppen darf auch wieder überholt werden und auch der Begegnungsverkehr auf der Bahn ist wieder erlaubt. Ebenso dürfen sich die Mitglieder dieser Trainingsgruppen in den Serienpausen wieder am Bahnenende zusammenfinden.

Im Ausbildungsbetrieb in den Lehrschwimmbecken und auf den Schwimmbahnen, im Synchronschwimmen, Wasserball oder im Rahmen der Fittnessprogramme gelten die Grundsätze nach §11, Abs.1, Punkt 2 ebenfalls.

Weiterhin ist jedoch mit der Umsetzung von §11, Abs. 1, Punkt 2 die Einhaltung der Abstandsregeln gemäß Punkt 1 verbunden. Das bedeutet, dass z.B. beim Schwimmen die Nachbarbahn zu einer solchen 10er-Gruppe weiterhin frei bleiben muss, um den Abstandsregeln Genüge zu tun. Hier sind die Details mit den örtlichen Badbetreibern abzustimmen.

Darüber hinaus empfehlen wir allen Vereinen, die Gruppen über einen möglichst langen Zeitraum zusammenzuhalten.  Ein Wechsel von Gruppenmitgliedern verschiedener Gruppen während einer Trainingseinheit muss selbstverständlich unterbleiben. Aber auch von Trainingseinheit zu Trainingseinheit sollte die Gruppenzusammensetzung möglichst nicht verändert werden. Empfehlenswert ist in jedem Fall auch die Zusammensetzung der Gruppe schriftlich festzuhalten.

Im Sinne der Corona-Prävention empfehlen wir aber trotz der hier beschriebenen Lockerungsmöglichkeiten die Vorgaben des DSV-Leitfadens wo immer dies möglich ist, auch weiterhin einzuhalten, bis die Gefahr der Pandemie sicher gebannt ist.

für den Vorstand,

Steffen Weber

 

Verbandstag 2020 – Es ist vollbracht!

51 Vereine, alle 12 Kreisschwimmverbände und zwei Ehrenmitglieder im SHSV waren der Aufforderung gefolgt, ihre Stimmzettel im Rahmen der Onlinewahlen zum diesjährigen Verbandstag des SHSV abzugeben.

Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht hatte es erst möglich gemacht, die notwendigen Beschlüsse des diesjährigen Verbandstages auch ohne Versammlung – also auf dem Wege der elektronischen Kommunikation – zu fassen, sofern alle Mitglieder beteiligt würden und bis zu dem vom SHSV gesetzten Verbandstagstermin (30.05.2020) mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben und – alle Beschlüsse mit der erforderlichen Mehrheit gefasst würden.

Dank des überaus engagierten Einsatzes unserer Geschäftsstellenleiterin, Frau Cornelia Riebenstein, kam die geforderte Anzahl von Stimmabgaben fristgerecht zusammen. Der Vorstand des SHSV dankt allem Mitgliedsvereinen, Kreisschwimmverbänden und Ehrenmitgliedern, die mit der Abgabe ihrere Stimmzettel zu der wohl ungewöhnlichsten Durchführung eines Verbandstages in der Geschichte des SHSV beigetragen haben.

Zugleich möchten wir uns an dieser Stelle auch für das große Vertrauen danken, dass Sie uns mit Ihren  Abstimmungsergebnissen entgegengebracht haben. Mit Ihrem Votum im Rücken hoffen wir, Ihnen auch zukünftig bei allen Ihren Anliegen rund um den Schwimmsport in unserem Land zur Seite stehen zu können. Mein ganz persönlicher Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Vorstands-, Präsidiums-, und Ausschussmitgliedern, allen hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im SHSV, sowie den Mitgliedern des Schiedsamts und der Kassenprüfung.

Für den Vorstand

Steffen Weber